DAS INSTITUT

ZERO EDITION

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12.04.2026


Hybridsystem Fundament- und Luftabsorber in der Praxis


Im Juli 2024 berichtete Zero Edition über den Einsatz eines Fundamentabsorbers für ein alpines Neubauprojekt in der Lenzerheide. Damals stand die Frage im Mittelpunkt, wie unter extremen klimatischen Bedingungen auf rund 1.600 m ü. M. eine zuverlässige und regenerative Wärmeversorgung realisiert werden kann – jenseits konventioneller Lösungen. Heute, zwei Heizperioden später, lässt sich festhalten: Die Simulation hat Recht behalten.

Die auf Basis einer dynamischen Gebäudesimulation in IDA ICE entwickelte Anlage ist mittlerweile den zweiten Winter in Betrieb. Kern der Lösung ist ein Fundamentabsorber mit nur 185 m² unter dem Gebäude, kombiniert mit einem Luftabsorber, der gezielt zur Regeneration des Erdregisters eingesetzt wird. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die Spitzenleistung liegt 14 kW und gesamt werden 17.500 kW entzogen – das entspricht 94 kWh/m² Fundamentabsorber.

Fundamentabsorber sind im Regelfall die baulich am einfachsten zu realisierenden Erdflächenkollektoren. Dieses Projekt zeigt einen Lösungsweg auf. Die Kombination aus Simulation, integrierter Planung und baulich angepassten Energieflächen ermöglicht eine hohe Effizienz bei zugleich minimalem Flächenbedarf und ermöglicht damit den Einsatz von Fundamentabsorbern.

Damit liefert das Projekt auch eine konkrete Antwort auf die Anforderungen der EPBD‑Richtlinie. Denn die Frage der klimaneutralen Neubauten ist nicht ausschließlich eine urbane. Sie stellt sich ebenso in den Alpen und in den nördlichen Klimazonen Europas. Dieses Projekt zeigt: Der Fundamentabsorber kann vor allem im Neubau, auch unter extremen klimatischen Bedingungen die Zielerreichung ermöglichen.


06.04.2026


EPBD trifft ESG: Dekarbonisierung wird messbar und steuerbar


In verschiedenen Beiträgen haben wir bereits die Auswirkungen der EPBD‑Richtlinie auf den Gebäudesektor beleuchtet. Deutlich wird: Die regulatorischen Anforderungen zielen nicht nur auf höhere Energieeffizienz, sondern vor allem auf eine konsequente Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Genau hier entsteht eine direkte Verbindung zur ESG‑Berichterstattung von Unternehmen.

Die ESG‑Idee verlangt Transparenz, Vergleichbarkeit und vor allem belastbare Nachweise über ökologische Wirkung. Pauschale Kennzahlen oder statische Berechnungen reichen dafür nicht mehr aus. Um CO₂‑Reduktionen realistisch zu bewerten und Investitionsentscheidungen zu begründen, braucht es dynamische Gebäudesimulationen. Werkzeuge wie IDA ICE ermöglichen es, Energieflüsse, Nutzerverhalten und technische Massnahmen realitätsnah abzubilden; über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.

Damit wird Dekarbonisierung umsetzbar: Szenarien können verglichen, Massnahmen priorisiert und Zielpfade quantifiziert werden. Für Unternehmen, die nach ESG‑Kriterien berichten, entsteht so eine belastbare Grundlage für den „Environmental“-Teil ihrer Berichte. Reduktionsstrategien werden nachvollziehbar, Fortschritte messbar und Annahmen überprüfbar.

ZeroEdition verbindet diese Simulationsergebnisse mit einer klaren, verständlichen Struktur für strategische Entscheidungen. Energie, Emissionen und Kosten werden gemeinsam gedacht – und nicht isoliert betrachtet. Ob Immobilienbestand, Neubau oder Sanierungsfahrplan: Alle Unternehmen, die ESG‑konform berichten wollen, können von ZeroEdition profitieren.

So wird aus regulatorischem Druck ein strategischer Vorteil und aus Simulation ein zentrales Instrument für nachhaltige Unternehmensführung.



04.04.2026


Zero Edition erweitert internationales Engagement: Neue Wärmeverbünde in Chemnitz (Deutschland) simuliert


Zero Edition setzt seinen internationalen Wachstumskurs fort und hat zwei weitere Wärmeverbünde in Chemnitz (Deutschland) erfolgreich simuliert. Mit diesen Projekten baut das Unternehmen seine Präsenz in Mitteleuropa weiter aus und positioniert sich zunehmend als zentraler Partner für datenbasierte, klimaneutrale Wärmeplanung.

Nach den bereits realisierten Simulationen in Österreich, Estland und Schweiz markiert der erste deutsche Wärmeverbund in Chemnitz einen weiteren Meilenstein. Ein bedeutender Schritt, denn Deutschland steht im Rahmen der EU‑Klimapolitik vor besonders ambitionierten Anforderungen. Die jüngste Revision der Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) sieht vor, dass der Gebäudesektor bis 2050 vollständig dekarbonisiert wird und bereits 2030 deutliche Emissionsreduktionen erreichen muss. Neue Gebäude sollen EU‑weit ab 2030 emissionsfrei sein, während Mitgliedstaaten gleichzeitig Mindeststandards und Renovierungsfahrpläne für den Bestand definieren müssen.

Die zunehmende Bedeutung lokaler, erneuerbarer Wärmenetze wird in der EPBD klar hervorgehoben: Fossile Heizsysteme sollen bis 2040 vollständig aus Gebäuden verschwinden, während Energieeffizienz, Netzintegration und flexible Versorgungsmodelle im Fokus stehen.

Mit den neuen Projekten in Chemnitz zeigt Zero Edition einmal mehr, wie wissenschaftlich fundierte Simulationen konkrete Transformationspfade eröffnen – und wie regionale Wärmeplanung einen entscheidenden Beitrag zur europäischen Dekarbonisierung leisten kann.


26.03.2026


Zero Edition simuliert innovative Fassadenheizung für Wiener Bestandsgebäude


Zero Edition wurde mit einer weiteren anspruchsvollen Aufgabe betraut: In Wien soll ein voll vermietetes Wohngebäude thermisch saniert werden – ein Gebäudetyp, der in vielen europäischen Städten zu finden ist. Die Herausforderung liegt in der heterogenen Heizsituation: Von Holzöfen über Gaskombithermen und Ölkonvektoren bis hin zu Direktstromheizungen ist nahezu jede Form dezentraler Wärmeversorgung vertreten. Eine energetisch konsistente Analyse zur Ermittlung des Heizwärmebedarfs ist daher unverzichtbar.


Das geplante Sanierungskonzept setzt auf eine außenliegende Flächenrohrheizung, die direkt auf die bestehende Fassade aufgebracht, eingeputzt und anschließend mit einer 18 cm starken Dämmung überdeckt wird. Die Außenwand wird somit zu einer aktivierten Wandheizung, die den thermischen Fluss im Gebäude grundlegend verändert und sowohl den winterlichen Heizbedarf als auch das sommerliche Verhalten beeinflusst.


Um die komplexen thermischen Wechselwirkungen realistisch abzubilden, wurde Zero Edition beauftragt, eine dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE durchzuführen. Ziel ist die Ermittlung der erforderlichen Heizleistung pro m² Fassadenfläche sowie der notwendigen Vor‑ und Rücklauftemperaturen, um die geforderten Komfortbedingungen – insbesondere Raumtemperatur und Luftqualität – zuverlässig zu erreichen. Solche Kennwerte lassen sich ausschließlich mittels Simulation bestimmen; statische Abschätzungen genügen hier nicht.



Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie Fassadenheizungen künftig einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der EPBD‑Richtlinie leisten können. Zero Edition positioniert sich damit erneut als Kompetenzpartner für innovative thermische Sanierungskonzepte im europäischen Gebäudebestand.


25.03.2026


EPBD: Emissionsfreie Gebäude bis 2040 – Fernwärme als Schlüssel, aber nicht überall


Mit der neuen EPBD‑Richtlinie steht fest: Bis 2040 müssen alle Wohngebäude emissionsfrei sein. Dieses Ziel ist anspruchsvoll – und es verlangt eine grundlegende Transformation der Wärmeversorgung. Die Fernwärme ist dabei ein wesentlicher Baustein: Sie ermöglicht die schnelle Dekarbonisierung dicht besiedelter Stadtgebiete, sofern die strukturellen Voraussetzungen stimmen.


Doch klar ist auch: Fernwärme kann nicht alles lösen. Das zeigt der Wiener Wärmeplan 2040 deutlich. Die dichten Bezirke 1–9 sowie Teile von 10, 11, 12, 14, 15, 16 und 20 werden überwiegend als zukünftige Fernwärmegebiete geführt – dort funktionieren zentrale Lösungen. In den Außenbezirken hingegen fehlt die notwendige Bebauungs‑ und Wärmebedarfsdichte. Für diese Bereiche sieht der Wärmeplan kaum bis keine Ausweitung der Fernwärme vor.


Hier werden dezentrale Quartierlösungen entscheidend.

Genau dort setzt Zero Edition an: In Wien wurden weitere sechs Cluster definiert – exakt in jenen Gebieten, in denen laut Wärmeplan keine zentrale Fernwärme entstehen wird. Auf Basis der SCT‑Energiekuben hat ZeroEdition für jedes Cluster eine vollständige Quartiersimulation und eine belastbare Systemauslegung erstellt.


Das Ergebnis: Technisch realisierbare, skalierbare und vollständig emissionsfreie Lösungen, die den Umstieg bis 2040 ermöglichen. Die Systeme sind bereit. Die Daten liegen vor. Jetzt braucht es nur eines: Starten. Denn 2040 ist näher, als es scheint und die Herausforderung ist groß. Aber lösbar.


23.03.2026


Zero Edition simuliert erstmals ein Bestandsgebäude im submediterranen Tessin


Zero Edition erweitert seinen geografischen Wirkungsbereich: Erstmals wurde ein Projekt im südalpinen Tessin beauftragt – einer submediterranen Klimazone, die deutlich andere Anforderungen an die Gebäudeperformance stellt als die typischen Regionen nördlich der Alpen. Das betroffene Bestandsgebäude benötigt eine umfassende optische Sanierung der Fassade, wodurch sich gleichzeitig die Gelegenheit ergibt, auch den Heizungsersatz zu planen.


Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, welche Fassadendämmvarianten technisch sinnvoll sind und welchen Einfluss diese auf die Auslegung der neuen Heizungsanlage haben. Zero Edition setzt dabei konsequent auf die dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE, um wissenschaftlich belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Statische Berechnungen reichen für solche komplexen Wechselwirkungen nicht aus – nur die Simulation zeigt verlässlich, wie sich Dämmstärken, thermische Masse und solare Gewinne im Jahresverlauf tatsächlich verhalten.


Besonders spannend: Das Tessin unterscheidet sich klimatisch fundamental von bisherigen Projektregionen. Das dort vorherrschende submediterrane Klima zeichnet sich durch heiße Sommer, hohe solare Einstrahlung und eine markant höhere Kühllast aus. Für Zero Edition bedeutet das: Die Kühlung rückt im Vergleich zur Heizung verstärkt in den Mittelpunkt der Auslegung.

Im Kontext der EPBD‑Richtlinie wird dieser Klimaraum künftig eine zentrale Rolle spielen: Rund 15–20 % der europäischen Wohngebäude liegen in der mediterranen Klimazone, ein Markt, der durch die verschärften EU‑Anforderungen stark an Bedeutung gewinnen wird.



Zero Edition positioniert sich damit erneut als führender Partner für innovative, simulationsgestützte Sanierungsstrategien – jetzt auch im mediterranen Klima.


17.03.2026


EPBD 2024: Was der EU‑Heizungswandel für Wohngebäude bedeutet – und wie Zero Edition bereits handelt


Mit der revidierten Energy Performance of Buildings Directive (EPBD, EU 2024/1275) setzt die Europäische Union einen neuen Rahmen für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Wohngebäude spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie machen einen großen Teil des europäischen Bestands aus, wobei 85 % der Gebäude vor dem Jahr 2000 errichtet wurden und rund 75 % davon eine schlechte Energieperformance aufweisen.


Die EPBD verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, die durchschnittliche primäre Energieverwendung im Wohngebäudebestand bis 2030 um 16 % und bis 2035 um 20–22 % zu senken. Mindestens 55 % dieser Einsparungen müssen durch Renovationen der energetisch schlechtesten Gebäude erreicht werden. Damit entsteht ein klarer Auftrag: Die EU steuert auf einen umfassenden Austausch fossiler Heizsysteme zu – mit dem Ziel, fossile Energieträger bis spätestens 2040 vollständig aus der Wärmeversorgung zu verdrängen.


Europaweit betrifft dies Millionen von Mehrfamilienhäusern, denn der Gebäudebestand ist der größte Energieverbraucher des Kontinents: Er verursacht rund 40 % des Energieverbrauchs und etwa die Hälfte des Gasverbrauchs in der EU.


Zero Edition hat diesen Wandel bereits in der Praxis begleitet. Für ein Mehrfamilienhaus im 1190 Wien wurde im Auftrag von SCT die Auslegung der SCT-Energiekuben für einen Heizungstauschs von Gas auf Erdsonden in Kombination mit einem Energiekubus erstellt. Dieses Projekt steht exemplarisch für die zukünftigen Anforderungen der EPBD: weg von fossilen Energieträgern, hin zu emissionsfreier Wärme, hoher Effizienz und intelligenter Energieintegration.


Die EU gibt den Takt vor – und ZeroEdition liefert heute schon Lösungen, die den Gebäudebestand von morgen prägen.


16.03.2026


Zero Edition erhält Auftrag für dynamische Gebäudesimulation des historischen Rudolf‑Hofs in Wien


Die Zero Edition wurde damit betraut, für das traditionsreiche Gebäude Rudolfs‑Hof in 1090 Wien, eine dynamische Gebäudesimulation durchzuführen. Der 1871 errichtete Wohnbau gilt als erstes Beamtenfamilienhaus Wiens und wurde vom renommierten Architekten Theophil Hansen im Auftrag des „Vereins zur Erbauung von Familienhäusern für k. k. Beamte“ geplant.

Hansen, einer der bedeutendsten Architekten des Wiener Historismus, prägte mit seinen Werken die Wiener Ringstraße maßgeblich. Sein architektonischer Stil, stark beeinflusst von klassischen Formen und den Eindrücken seiner Aufenthalte in Athen, zeichnet sich durch eine Synthese aus neorenaissancehaften Strukturen und funktionalen Raumkonzepten aus. Ein charakteristisches Element vieler Hansen‑Bauten ist der glasgedeckte Innenhof, den er bereits im Ephrussi‑Palais einsetzte – ein Konzept, das auch im Rudolfs‑Hof zu finden ist.

Im Zuge der geplanten thermischen Sanierung sollen zentrale Maßnahmen untersucht werden: eine Dämmung auf dem Dachboden, eine Dämmung der Kellerdecke sowie der Austausch des historischen Einscheibenglases durch moderne Vakuumverglasung. Ziel ist es, den Heizbedarf im Winter signifikant zu reduzieren und gleichzeitig zu prüfen, ob sich der besser gedämmte Lichthof im Sommer stärker aufheizt.

Da solche Wechselwirkungen schwer vorhersehbar sind, setzt Zero Edition auf eine wissenschaftlich fundierte Analyse mittels IDA ICE. Nur eine dynamische Gebäudesimulation kann komplexe Faktoren wie solare Gewinne, Speichermassen und geänderte Verglasungswerte realistisch abbilden.

Zero Edition liefert Bauherrn und Fachplanern präzise Entscheidungsgrundlagen – und trägt so dazu bei, historische Architektur behutsam und gleichzeitig energieeffizient in die Zukunft zu führen.


13.03.2026


Zero Edition vertieft Kooperation mit SCT: Auslegung des Energiekubus für Wiener Tiefenbohrprojekt beauftragt


Nach der angekündigten Partnerschaft zwischen Zero Edition und SCT (siehe Zero Edition‑News 19.02.24) setzt sich die Zusammenarbeit nun auch international fort: SCT hat ZeroEdition beauftragt, für ein geothermisches Projekt in Wien die optimale Größe und Auslegung des Energiekubus zu bestimmen. In Wien gelten strenge Rahmenbedingungen für die Herstellung von Tiefensonden. Die Stadt Wien verlangt eine präzise technische Planung und detaillierte Standortbegründung für die Anforderungen an Machbarkeit und Einreichunterlagen für Erdwärmeanlagen.

Für das gegenständliche Projekt hat die Stadt Wien explizit vorgeschrieben, dass eine Regeneration des Erdreichs in definiertem Umfang verpflichtend umzusetzen ist. Dies entspricht dem geothermischen Stand der Technik: Fachpublikationen zeigen, dass ohne Regeneration die Temperatur im Erdreich langfristig absinkt, was Effizienz und Leistungsfähigkeit der Erdwärmeanlage deutlich reduziert. Besonders im urbanen Umfeld, wo hohe Sondendichte herrscht, ist eine aktive oder passive Regeneration unerlässlich.

Der Energiekubus von SCT bietet dafür eine optimal geeignete, geräuschlose Lösung an diesem Standort:

  • Im Sommer regeneriert er das Erdreich mit 138.000 kW, indem überschüssige Wärme in den Untergrund eingespeist wird.
  • Im Winter stellt er 70.000 kW Quellenleistung bereit und entlastet damit die Tiefensonden erheblich.

Diese energetische Rückspeisung verhindert die schleichende Auskühlung des Erdreichs, hält die Quellentemperatur stabil, verbessert die Jahresarbeitszahlen der Wärmepumpe und reduziert den Bedarf an großen Bohrtiefen. ZeroEdition übernimmt die Auslegung der Dimensionierung dieses Systems und stützt sich dabei auf die Meteonorm‑Klimadaten (siehe Zero Edition‑News 02.10.23). So kann der von der Größe richtig ausgelegte Energiekubus auf Basis der klimatischen und behördlichen Vorgaben in Wien eingesetzt werden.

Mit diesem Projekt setzt Zero Edition einen weiteren Meilenstein für nachhaltige, effiziente und urbane Geothermie.


05.03.2026


Zero Edition und SCT: Gemeinsame Datenintelligenz für die EPBD‑Zukunft


Mit ihrer bereits im Februar 2024 kommunizierten Kooperation stärken ZeroEdition und SCT ihre gemeinsame Vision einer datengetriebenen, energieeffizienten Gebäudetechnik (siehe Zero Edition‑News vom 19.02.2024). Während Zero Edition die dynamische Gebäudesimulation als strategisches Planungswerkzeug etabliert hat, liefert SCT die passende Hardware – allen voran das Smart‑Gate.

Das Smart‑Gate ist eine zentrale, markenneutrale Gebäudeautomationsplattform, die als „Gehirn des technischen Raums“ fungiert. Es verfügt über zahlreiche Schnittstellen (LAN, Modbus RTU, KNX, DALI u. v. m.) und ermöglicht in Echtzeit die Visualisierung, Steuerung und Optimierung von Heiz‑, Kühl- und Lüftungssystemen. Durch eine robuste, lüfterlose Hardware, Offline‑Fähigkeit und hochfrequente Datenerfassung (bis zu 5‑Sekunden‑Intervallen) stellt SCT ein äußerst zuverlässiges Element moderner Gebäudetechnik bereit.

Diese technologische Basis gewinnt durch die neue EPBD‑Richtlinie deutlich an Bedeutung. Die überarbeitete EU‑Gebäuderichtlinie, die bis spätestens Mai 2026 in nationales Recht in der EU überführt werden muss, definiert klare Anforderungen an BACS‑Systeme (Building Automation and Control Systems). Für Nichtwohngebäude gilt: Ab Inkrafttreten müssen Anlagen ab 290 kW effektiver Nennleistung verpflichtend über ein BACS verfügen – ab dem 31. Dezember 2029 wird diese Grenze auf 70 kW abgesenkt, was schätzungsweise 7,8 Millionen europäische Gebäude betrifft. Die Nennleistung umfasst dabei die dauerhaft nutzbare Heiz‑, Kühl‑ oder Lüftungsleistung unter normierten Betriebsbedingungen.

BACS müssen laut EPBD den Betrieb technischer Systeme fortlaufend überwachen, analysieren und automatisch optimieren, durch dynamische Anpassung von Heizung, Kühlung und Lüftung.

Genau hier greift das Zusammenspiel von SCT und Zero Edition: Das Smart‑Gate erfasst sämtliche relevanten Betriebsdaten im Gebäude, während Zero Edition diese Daten mittels dynamischer Simulation auswertet und Varianten bildet, um die dynamische Anpassung zu ermöglichen. Damit entsteht ein durchgängiger, datenbasierter Prozess, der Gebäudebetreibern hilft, die kommenden EPBD‑Anforderungen sicher und effizient zu erfüllen.


26.02.2026


Zero Edition setzt neuen Maßstab: Dynamische Gebäudesimulation für Schweizer Paketverteilerzentrum


Zero Edition hat von einem Schweizer Staatsbetrieb den Auftrag erhalten, die komplette dynamische Gebäudesimulation für ein neues, hochkomplexes Paketverteilerzentrum zu erstellen. Das Gebäude verfügt über eine beeindruckende Energiebezugsfläche von 21.175 m² und stellt aufgrund seiner vielfältigen Nutzungszonen besonders anspruchsvolle Anforderungen an die energetische Planung.

Im Erdgeschoss werden rund um die Uhr Pakete durch LKW angeliefert. Die ständigen Torbewegungen und der hohe Luftaustausch machen diesen Bereich thermisch extrem kritisch. Gleichzeitig erzeugen die Verteilmaschinen im inneren Betriebszustand beträchtliche interne Wärmegewinne – ein Faktor, der ohne präzise Simulation schnell zu Fehlplanungen führen würde. Hinzu kommen Serverräume, die permanent gekühlt werden müssen und deren Lasten sich dynamisch verändern.

Die Komplexität setzt sich in den Obergeschossen fort: Im Topfloor liegen die Büroräume, die deutlich höhere Komfortansprüche erfüllen müssen als die Lagerflächen im selben Geschoss. Darunter befinden sich wiederum Produktionsbereiche mit anderen thermischen Parametern. Diese Vielzahl unterschiedlicher Zonen, interner Lasten und Betriebsprofile lässt sich nur mittels einer professionellen dynamischen Gebäudesimulation realistisch abbilden.

Vor allem im Hinblick auf die Anforderungen der EPBD‑Richtlinie ist ein solch detailliertes Vorgehen unverzichtbar. Nur durch modellbasierte Nachweise können Effizienz, Komfort und Nachhaltigkeit transparent belegt werden. Zero Edition setzt dafür auf IDA ICE – eines der international führenden Werkzeuge zur dynamischen Simulation. Mit dieser Expertise ist Zero Edition der ideale Partner für Projekte, die höchste technische Präzision und regulatorische Sicherheit erfordern.


18.02.2026


Zero Edition: Mehr als Planung – strategische Optimierung bereits ab der ersten Systementscheidung


Zero Edition hat sich in den vergangenen Jahren als führender Anbieter für dynamische Gebäudesimulationen etabliert und unterstützt Bauherren, Entwickler und Institutionen weit über die klassische Projektplanung hinaus. Während viele Büros erst in späteren Leistungsphasen in die energetische Auslegung einsteigen, setzt ZeroEdition bewusst viel früher an: Bereits beim grundsätzlichen Bau- und Konstruktionssystem eines Projekts. Genau dieser Ansatz bildet eine zentrale Grundlage vieler Projekte, über die ZeroEdition auch in seinen News‑Updates berichtet – darunter im Januar 2024, als hervorgehoben wurde, wie entscheidend die frühzeitige Simulation für robuste, kosteneffiziente energetische Entscheidungen ist.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Schweizer Bauträger Muutus, der Zero Edition beauftragt hat, das komplette Bausystem des Unternehmens zu optimieren. Dabei wird IDA‑ICE nicht nur genutzt, um spätere technische Auslegungen zu verifizieren, sondern um in vielfachen Simulationen die bestmögliche bauphysikalische Systemkombination zu identifizieren.

Für Muutus zeigte sich klar: Holz-Außenwände in Kombination mit massereichen Geschossdecken, dazu ein Dach mit bewusst geringerem Dämmwert als die Fassade sowie die Nutzung der SCT‑Energiefläche in der hinterlüfteten Dachebene führen zu einem minimalen thermischen Energiebedarf – selbst unter Einhaltung einer Fensterfalzlüftung, die sicherstellt, dass die CO₂‑Konzentration unter 1.400 ppm bleibt.

Der Mehrwert liegt auf der Hand: Bauträger, die bereits vor der eigentlichen Planung auf dynamische Gebäudesimulation setzen, reduzieren Risiken, Kosten und Fehlentscheidungen massiv. Zero Edition bietet genau diese strategische Tiefe – und macht damit energetische Zukunftssicherheit planbar.


09.02.2026


Vortrag von Architekturbüro Ritter Schumacher AG und Zero Edition


Am Montag, 9. Februar 2026, berichteten Richard Wallner (Simulationsexperte bei Zero Edition) und Michele Lenzi (Projektleiter bei Ritter Schumacher) im Rahmen eines Lunch‑Gesprächs in Chur über ihre Zusammenarbeit und darüber, wie die frühzeitige Gebäudesimulation den gesamten Planungsprozess effizienter und verlässlicher macht. Das Architekturbüro Ritter Schumacher AG (Chur, Vaduz, Zürich) setzt in sämtlichen Projekten auf frühzeitige Simulationen, um präzise Planungsgrundlagen zu erhalten und Investitionskosten in der Haustechnik gezielt zu reduzieren.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand ein regionales Projekt in Graubünden, bei dem Zero Edition die dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE durchgeführt hat. Grundlage bildeten die konkret vorgesehenen Bauteilschichten und Konstruktionen. Die zentrale Fragestellung lautete, wie stark die Dachdämmung erhöht werden muss, um den Minergie‑P‑Standard zu erreichen und damit die für den Bauherrn relevanten Fördergelder zu sichern.

Der Vortrag verdeutlichte eindrucksvoll, wie die Kombination aus architektonischer Kompetenz und wissenschaftlich fundierter Simulation nicht nur die technische Qualität erhöht, sondern auch wirtschaftliche Vorteile schafft. ZeroEdition und Ritter Schumacher unterstrichen, dass diese enge Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für moderne, nachhaltige Bauprojekte ist.


22.01.2026



Zero Edition simuliert ersten Wärmeverbund Cluster in Wien – nächster Meilenstein der internationalen Energiewende



Nach der erfolgreichen Durchführung von 136 Cluster Simulationen in Estland, wo Zero Edition mithilfe dynamischer Gebäudesimulationen im Programm IDA ICE ganze Quartiere energetisch analysiert und alternative Wärmelösungen für Regionen ohne Fernwärmeanschluss entwickelt hat, folgt nun der nächste bedeutende Schritt: die Simulation des ersten Wärmeverbund Clusters in Wien. 


Als Schweizer Unternehmen operiert Zero Edition seit Jahren über die Landesgrenzen hinaus. Die energetischen Herausforderungen sind nicht lokal beschränkt – die Energiewende ist eine internationale Aufgabe, die einheitliche Standards, präzise Analysen und standortbezogene Lösungsansätze erfordert. Genau hier bringt Zero Edition seine Expertise ein: Mit hoher Rechenleistung, wissenschaftlich fundierten Simulationsmethoden und tiefem Verständnis für regionale Gebäude und Klimatypologien unterstützt das Unternehmen Städte und Gemeinden dabei, ihre Wärmeversorgung nachhaltig umzubauen. 


Der nun abgeschlossene Wiener Wärmeverbund Cluster markiert einen bedeutenden Auftakt für den österreichischen Markt. Aufbauend auf der Methodik aus Estland konnte Zero Edition auch hier komplexe Gebäudestrukturen, zukünftige Klimadaten und unterschiedliche Wärmebedarfsprofile analysieren. Die Ergebnisse schaffen eine belastbare Grundlage für Entscheidungen im Bereich erneuerbarer Wärmeversorgung – sowohl für Stadtplaner als auch für Energieversorger.


Mit Projekten in der Schweiz, Estland und nun Österreich zeigt Zero Edition eindrucksvoll, dass die Energiewende nur durch international vernetzte Expertise gelingen kann. Das Unternehmen bleibt damit ein zentraler Akteur auf dem Weg zu einer nachhaltigen, resilienten und intelligent geplanten Wärmeinfrastruktur.



05.01.2026


Zero Edition – Unterstützung für Gebäudeeigentümer bei den neuen EPBD‑Anforderungen


Mit der überarbeiteten Energy Performance of Buildings Directive (EPBD), die am 28. Mai 2024 in Kraft getreten ist und bis Mai 2026 von allen Mitgliedstaaten in nationales Recht überführt werden muss, stehen Gebäudeeigentümer vor weitreichenden Veränderungen. Die Richtlinie verfolgt das Ziel, den europäischen Gebäudebestand bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren und sieht strenge Vorgaben zur Effizienzsteigerung, Modernisierung und schrittweisen Sanierung vor.

Zu den zentralen Anforderungen zählen unter anderem nationale Renovierungsfahrpläne, strengere Grenzwerte für die Gesamtenergieeffizienz, die Dekarbonisierung der Wärme- und Kälteversorgung sowie neue Mindeststandards insbesondere für Nichtwohngebäude. Zudem müssen Staaten Maßnahmen nachweisen, die den Primärenergieverbrauch bis 2030 um 16 % und bis 2035 um 20–22 % reduzieren. Auch Gebäudeautomation, Monitoring und die Vorbereitung auf erneuerbare Energiesysteme werden zu Pflichtbausteinen der zukünftigen Gebäudestandards.

Für Eigentümer bedeutet dies steigende Investitionsnotwendigkeiten – insbesondere beim Heizungsersatz, bei der Effizienzsteigerung und bei der technischen Gebäudeoptimierung. Genau hier setzt ZeroEdition an:

Mit IDA ICE und erweiterten Klimadatensätzen erstellt Zero Edition präzise dynamische Gebäudesimulationen, die zeigen,

  • welcher thermische Energiebedarf tatsächlich besteht,
  • welche Maßnahmen zwingend notwendig sind – und welche nicht,
  • wie Investitionen optimal priorisiert werden können,
  • und welche Systeme (z. B. Wärmepumpen mit Energieflächen oder Energiekubus) wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden können.

So unterstützt Zero Edition Gebäudeeigentümer dabei, gesetzeskonform, kostenoptimiert und zukunftssicher zu investieren. Dank fundierter Simulationen lassen sich Fehlplanungen vermeiden und unnötige Investitionen verhindern – ein entscheidender Vorteil in einer Zeit, in der die Anforderungen an Gebäude stetig steigen.



15.12.2025


Jahresmonitoring in Auftrag vom Amt für Energie Graubünden: Gebäudesimulation von Zero Edition bestätigt sich im Realbetrieb


Im Dezember wurde das erste Jahr des dreijährigen Monitorings für ein Projekt in Chur abgeschlossen (vgl. News vom 20. Januar 2025). Das Monitoring erfolgt im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Energie Graubünden. Ein weiteres, wichtiges Beispiel dafür, wie präzise Simulationen von ZeroEdition den realen Anlagenbetrieb prognostizieren können.


Die Auswertung zeigt: Die Kombination aus Wärmepumpe und der auf dem Dach installierten, lautlosen SCT‑Energiefläche erreicht eine deutlich höhere Jahresperformance als zuvor modelliert. Damit bestätigt das Monitoring nicht nur die Qualität der Anlagentechnik, sondern auch die hohe Genauigkeit der zuvor erstellten dynamischen Gebäudesimulation – ein zentrales Thema, das bereits in anderen Zero Edition‑Projekten sichtbar wird, etwa bei der Optimierung von ZEB‑ und WLC‑Nachweisen oder bei der Entwicklung modellbasierter Betriebsstrategien.


Besonders auffällig ist der Vergleich zwischen Prognose und Realität:

  • COP simuliert: 3.88
  • COP effektiv: 4.32 (milder Winter 2024/25)


Dieser deutliche Leistungszuwachs zeigt, dass die Simulation die energetischen Potenziale konservativ, aber treffsicher abbildet – und dass innovative Energieflächen wie jene von SCT den Betrieb im Jahresverlauf spürbar verbessern. Damit stärkt das Projekt erneut die zentrale Zero Edition‑Kernbotschaft: Nur präzise Simulation ermöglicht verlässliche Planung für klimakompatible Gebäude.



04.11.2025


Wie Zero Edition Lösungen für die Wärmewende jenseits der Fernwärme entwickelt.


Der Ausstieg aus fossilen Heizsystemen ist in europäischen Städten ein zentrales Ziel der Energiepolitik. Der Ausbau von Fernwärmenetzen spielt dabei eine wichtige Rolle, da sie eine effiziente und langfristig stabile Wärmeversorgung ermöglichen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch in allen Städten ein strukturelles Limit: Fernwärme kann nicht flächendeckend ausgebaut werden.

 

Topografische Gegebenheiten, bestehende Infrastrukturen, Schutzgebiete, historische Stadtstrukturen oder wirtschaftliche Einschränkungen führen dazu, dass bestimmte Quartiere nicht an Fernwärmenetze angeschlossen werden können. Diese Bereiche sind entscheidend für das Erreichen kommunaler Klimaziele, da sie häufig einen relevanten Anteil am Wärmebedarf haben.

 

Zero Edition OÜ nutzt dynamische Gebäudesimulationen mit IDA ICE, um solche Gebiete systematisch zu analysieren. Aufgrund der hohen Modellierungs- und Rechengeschwindigkeit können nicht nur einzelne Gebäude, sondern ganze Quartiere und zusammenhängende Stadtbereiche untersucht werden. In Estland wurden auf diese Weise bereits Quartiers und Gebäudeanalysen für mehrere Städte durchgeführt, jeweils unter Berücksichtigung der lokalen Gebäudetypologien. Insgesamt wurden bereits 136 Cluster-Simulationen erstellt.

 

Auf dieser Grundlage lassen sich für Gebiete ohne Fernwärmeanschluss geeignete Alternativen identifizieren. Dazu zählen unter anderem elektrisch betriebene Wärmepumpensysteme, geothermische Lösungen, dezentrale Umweltenergie sowie hybride und lokale Niedertemperaturnetze. Die Ergebnisse ermöglichen eine integrierte Betrachtung: Fernwärme dort, wo sie technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, und dezentrale Lösungen dort, wo Netzgrenzen erreicht sind.

 

Damit liefert Zero Edition eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die Planung der Wärmewende auf Quartiers- und Stadtebene.



20.10.2025


Zero Edition – Präzise Nahwärmeplanung für Stadtentwicklungsprojekte in Bern


Nach erfolgreichen Bewertungen in Ansfelden (AT, Februar 2024) im Rahmen einer neuen Stadtentwicklung sowie in Villmergen (CH, Juli 2024) bei einem städtischen Nachverdichtungsprojekt wurde Zero Edition nun in Bern beauftragt, einen weiteren Nahwärmeverbund energetisch und technisch zu beurteilen. In diesem Fall werden mehrere Bestandsgebäude derzeit noch zentral mit Gas beheizt – eine Lösung, die aufgrund steigender Dekarbonisierungsanforderungen nicht zukunftsfähig ist.

Zero Edition erstellte zunächst für jedes einzelne Gebäude eine dynamische Gebäudesimulation in IDA ICE, um den exakten thermischen Energiebedarf sowohl für Heizen als auch Kühlen zu bestimmen. Diese präzisen Datengrundlagen bilden die Basis einer seriösen Planung und erlauben es, energetische Unterschiede zwischen Gebäuden, Nutzungsszenarien und Klimabelastungen realistisch abzubilden.

Darauf aufbauend entwickelte Zero Edition ein auf die Projektanforderungen technisch und wirtschaftlich optimiertes Quellenkonzept, das auf einer Kombination aus Erdsonden und SCT‑Energiekuben basiert. Die Erdsonden gewährleisten eine stabile, tiefengekoppelte Grundlastversorgung, während die Energiekuben als luftbasierende, flexible Ergänzung dienen, die den ganzjährigen Betrieb effizient unterstützen. Dieses Hybridmodell liefert nicht nur hohe Effizienz, sondern ermöglicht auch eine maßgeschneiderte Anpassung an lokale Gegebenheiten – insbesondere dort, wo reine Erdsonden- oder reine Luftsysteme an Grenzen stoßen.

Damit fungiert Zero Edition erneut als zentraler Partner für Gebäudeeigentümer, die den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energie planen. Durch wissenschaftlich fundierte Simulationen liefert Zero Edition jene Planungssicherheit, die es braucht, um Investitionskosten zu minimieren und gleichzeitig eine nachhaltige, zukunftssichere Wärmeversorgung zu realisieren.



09.10.2025


Wie Zero Edition mit IDA ICE den Heizungstausch im europäischen Gebäudebestand unterstützt


Zero Edition OÜ kombiniert den Einsatz von IDA ICE für dynamische Gebäudesimulationen mit langjähriger Erfahrung in der effizienten Modellierung grosser Gebäudebestände. Diese Kombination ermöglicht es, Simulationen nicht nur präzise, sondern auch in kurzer Zeit und in grosser Anzahl durchzuführen. Dadurch ergeben sich neue Ansätze für die Bewertung von Heizsystemen im europäischen Wohnungsbestand.

 

In vielen europäischen Ländern wurden in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren mehrgeschossige Wohnbauten mit stark wiederkehrenden Gebäudetypologien errichtet. Innerhalb eines Landes ähneln sich diese Gebäude häufig in Geometrie, Konstruktion und Grundrisstypen, während sich die Typologien zwischen den Ländern deutlich unterscheiden. Diese Struktur erlaubt eine systematische Betrachtung ganzer Gebäudeklassen.

 

Zero Edition hat in Estland rund 500 Gebäude aus einer einheitlichen Bauperiode in IDA ICE modelliert. Aufgrund der hohen Modellierungs- und Rechengeschwindigkeit können grosse Bestände nicht mehr nur einzeln, sondern typologisch und vergleichend analysiert werden. Dadurch entsteht eine konsistente Datenbasis, mit der sich beurteilen lässt, welche Heizsysteme für bestimmte Gebäudetypen geeignet sind und wo technische oder wirtschaftliche Grenzen liegen.

 

Diese Erkenntnisse sind zentral für den Ersatz fossiler Heizsysteme durch Wärmepumpen, Fernwärme oder hybride Lösungen. Insbesondere Gebäude aus den 1970er bis 1990er Jahren stellen einen grossen Anteil des heutigen Wärmebedarfs dar. Eine fundierte, skalierbare Analyse ihrer energetischen Eigenschaften ist Voraussetzung für einen effizienten und realistischen Heizungstausch im europäischen Gebäudebestand.



11.09.2025


Warum Zero Edition besonders schnelle dynamische Gebäudesimulationen liefert


Zero Edition arbeitet in Võru seit Jahren ausschliesslich mit IDA ICE für dynamische Gebäudesimulationen. Die Software ist bekannt für ihre hohe Genauigkeit, entfaltet ihre Leistungsfähigkeit jedoch nur bei gezielter und erfahrener Anwendung. Genau hier liegt der Schwerpunkt von Zero Edition.

 

Durch mehrere Jahre ausschliesslicher Arbeit mit IDA ICE, tausende durchgeführte Simulationen und umfangreiche Erfahrung im Aufbau von dreidimensionalen Gebäudemodellen weiss Zero Edition genau, welche Inhalte für ein Projekt relevant sind. Modelle werden von Beginn an so strukturiert, dass nur die entscheidenden Parameter abgebildet werden. Unnötige Datenpunkte und überkomplexe Modellierungen werden vermieden.

 

Dieser gezielte Modellaufbau reduziert die Rechenzeiten erheblich. Simulationen können deutlich schneller durchgeführt und ausgewertet werden, ohne Abstriche bei der Aussagekraft der Ergebnisse. Geschwindigkeit entsteht dabei nicht durch Vereinfachung, sondern durch Erfahrung und Präzision im Vorgehen.

 

Für Auftraggeber bedeutet dies kurze Durchlaufzeiten, schnelle Entscheidungsgrundlagen und eine effiziente Integration der Simulation in den Planungsprozess. Zero Edition verbindet hohe fachliche Tiefe mit messbarer Zeitersparnis in der Projektabwicklung.


20.08.2025


Simulation ermöglicht unabhängige Energieversorgung


Für einen Gewerbebau in Chur mit 9'000 m² Nutzfläche erstellte Zero Edition eine dynamische Gebäudesimulation und berechnete die Auslegung der geplanten Heizungsanlage mit Wärmepumpen und Luftabsorbern. Auf dieser Grundlage konnte der Bauherr nachweisen, dass das Gebäude ohne Anschluss an die städtische Fernwärme betrieben werden kann. Dadurch war es möglich, auf den ursprünglich geforderten Fernwärmeanschluss zu verzichten und die energetische Unabhängigkeit des Gebäudes zu sichern.

Die thermische Simulation berücksichtigte dabei die Energiefläche von SCT, welche vollständig in die Sand‑Kiesschicht des Daches integriert wird. Dieses innovative System ersetzt den klassischen, erdverlegten Flächenkollektor durch eine effiziente Dachlösung. Sie beschleunigt den Bauablauf, reduziert Investitionskosten und nutzt eine neue Energiequelle: Nicht die Wärme aus dem Erdreich, sondern die Wärmeverluste des Gebäudes kombiniert mit thermischen Gewinnen aus der Außenluft.

Die in der Simulation eingesetzte Ecoforest‑Wärmepumpe hält im Heizfall die Temperatur der das Energiefeld umgebenden Sand‑Kiesschicht unter der Außenlufttemperatur. Auf diese Weise wird der natürliche Wärmefluss nach außen gestoppt und große Teile der sonst verlorenen Energie wieder in das System zurückgeführt. Das Ergebnis: signifikant geringerer Netzstrombedarf, höhere Gesamtenergieeffizienz und ein nachhaltiger Betrieb, der auch wirtschaftlich überzeugt.

Zero Edition zeigt damit, wie präzise Simulation und innovative Energiekonzepte städtische Vorgaben ersetzen können – und Bauherren neue Freiheiten eröffnen.


17.07.2025


Patent Energiekubus

 

Am 14. Juli wurde eine zukunftsweisende Patenteinreichung beim Europäischen Patentamt vorgenommen, bei der die Zero Edition als Bewertungsinstitut in der Entwicklungsphase maßgeblich beteiligt war. Das Patent mit der Anmeldenummer EP25189347.5 betrifft einen Luftabsorber (genannt Energiekubus), der ohne bewegliche mechanische Teile auskommt. Mittels erzeugter Thermik findet eine Luftbewegung im Kubus statt, ohne dass ein Ventilator verwendet werden muss. Diese entwickelte Energiegewinnungslösung zeichnet sich durch einen sehr geringen Wartungsaufwand aus, arbeitet geräuschlos und friert im Winter nicht ein, wie es bei Split-Geräten von Luftwärmepumpen der Fall ist.


In enger Zusammenarbeit mit dem Entwicklerteam nahm die Zero Edition die energetische Beurteilung dieses Energiegewinnungssystems vor. Dabei wurden die vorgängig simulierten Ergebnisse über einen längeren Zeitraum mit den physikalisch gemessenen Daten abgeglichen. 


10.07.2025


Zero Edition – Präzise Überhitzungsanalyse für den erweiterten Restaurantbereich eines Grand Hotels in Bad Ragaz


Im Kanton St.Gallen plant ein renommierter Grand‑Hotel‑Komplex mit zwei Fünf‑Sterne‑Häusern die Erweiterung seines Restaurantbereichs. Ziel war es, großzügige, raumhohe Fensteröffnungen zu schaffen, um den Gästen eine eindrucksvolle Aussicht auf die alpine Landschaft zu bieten und zugleich maximalen Tageslichteintrag zu ermöglichen. Genau dieser architektonische Anspruch führte jedoch zu einer zentralen technischen Fragestellung: Wie wirken sich die großen Glasflächen auf die sommerliche Überhitzung aus – und wie müssen Lüftung und Kühlung ausgelegt werden?

Zero Edition wurde beauftragt, diese Frage mithilfe einer dynamischen Gebäudesimulation (IDA ICE) präzise zu beantworten. Die klassischen statischen Berechnungsverfahren waren hier nicht ausreichend, da sie den Einfluss der solaren Einträge durch unterschiedliche Tageszeiten, Wetterbedingungen und Verschattungen nur unzureichend abbilden können. Die Simulation ermöglichte hingegen eine realitätsnahe Modellierung der thermischen Lasten über das gesamte Jahr.

Dabei zeigte sich schnell: Während die Beheizung im Winter aufgrund fehlender solarer Einträge in der Nacht weniger kritisch ist, stellen die hohen solaren Gewinne im Sommer eine große Herausforderung für den Komfort dar. Zero Edition konnte exakt bestimmen, in welchen Stunden und bei welchen Außentemperaturen kritische Raumtemperaturen auftreten würden.

Auf dieser Basis wurde eine präzise Auslegungsgrundlage für den Lüftungsplaner erstellt. Die Lüftungs- und Kühlanlage kann nun so dimensioniert werden, dass sie ausreichend Leistung bereitstellt, ohne überdimensioniert zu sein – ein signifikanter Vorteil für Energieeffizienz, Investitionskosten und Betrieb.

Dieses Projekt zeigt erneut, wie Zero Edition durch detaillierte Simulationen architektonische Freiheit und technische Machbarkeit in Einklang bringt.


13.06.2025


Hoher Besuch bei der Zero Edition Estland in Vöru.


Am Freitag 13. Juni 2025 besuchte der Minister für Wirtschaft und Industrie, Erkki Keldo, zusammen mit einer Delegation von Parlamentsabgeordneten das Büro der Zero Edition in Vöru.

 

Jon Ritter stellte den Gästen die Unternehmensphilosophie und die aktuellen Projekte vor. Hierauf wurde auf den essentiellen Beitrag der dynamischen Simulation für die Problemlösung des anstehenden Heizungstausches bei sehr vielen Gebäuden verwiesen. Die durch die Zero Edition Schweiz mitentwickelten «Werrocubes» (Luftabsorber) stellen eine für Estland wichtige Alternative dar, um von den alten Öl, Gas oder Holzheizungen loszukommen. Dies führte zu einer sehr angeregten Diskussion und stiess auf grosses Interesse.


Jon Ritter lobte den Standort Vöru und die an diesem Ort vorhandenen Ressourcen an gut ausgebildeten Personen, welche sich in das Thema der Gebäudesimulation vertiefen möchten.



07.06.2025


Zero Edition und Hochschule Luzern (HSLU).


Zero Edition evaluiert eine neue Energiesystem-Variante für die Hochschule Luzern (HSLU). Als Zero Edition ist es unsere Kernaufgabe, die vielfältigen Möglichkeiten zur energetischen Optimierung von Gebäuden wissenschaftlich zu erforschen und unabhängig zu bewerten.

 

Es freut uns mitteilen zu können, dass in Kooperation mit einem unserer Partner, dem Planungsbüro RBT Engineering GmbH aus Flums, ein neues Heizsystem in das offizielle Variantenvergleichstool der Hochschule Luzern (HSLU) aufgenommen wurde.

 

Im Rahmen dieser Kooperation konnte die Zero Edition als prüfende Instanz diese neue, innovative Variante für das Vergleichstool evaluieren und positiv bewerten.

 

Es handelt sich um ein wärmepumpenbasiertes System in Kombination mit einem Luftabsorber (SCT-Energiekubus). Das Besondere daran: Der Luftabsorber arbeitet ohne mechanische Teile und erzeugt somit - im Gegensatz zu den Aussensplitt-Geräten der Luftwärmepumpen - keine Lärmemissionen. 

 

Dies hat den Vorteil, dass dieses Heizsystem auch in sehr dicht besiedelten Gebieten zum Einsatz kommen kann.


02.06.2025


Zero Edition liefert Entscheidungsgrundlage für erneuerbare Heizlösung in Wien


Für ein Projekt in Wien war eine fundierte, zukunftssichere Planung der Heiztechnik im Zusammenhang mit einem Heizungstausch entscheidend. Zero Edition übernahm dabei eine zentrale Rolle: Mit einer dynamischen Gebäudesimulation im Programm IDA ICE wurde der Wärmebedarf des Gebäudes berechnet – unter Berücksichtigung künftiger Klimaszenarien, der Gebäudestruktur und des Nutzerverhaltens. Diese Vorgehensweise entspricht dem Grundprinzip von Zero Edition, Planungsprozesse durch frühzeitige Simulation effizienter und kostensicherer zu gestalten.

Auf Basis dieser Simulation zeigte sich klar, dass ein rein konventionelles Erzeugungssystem nicht die optimale Lösung darstellt. Stattdessen ergab die Analyse, dass eine Hybridlösung aus sieben 120‑Meter‑Tiefenbohrungen und zwei Energy Cubes von SCT, kombiniert mit dezentralen Wohnungswärmepumpen, sowohl energetisch als auch wirtschaftlich die beste Variante für das Gebäude ist. Die Simulation bestätigte, dass dieses System den zukünftigen Heiz‑ und Kühlbedarf zuverlässig decken kann und gleichzeitig eine hohe Effizienz bietet.

Zero Edition lieferte damit die entscheidende technische Grundlage für die Wahl des Energiesystems. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie dynamische Simulationen nicht nur Investitionen reduzieren, sondern auch langfristige Gebäudewerte sichern – ein Ansatz, den ZeroEdition in zahlreichen Projekten erfolgreich etabliert hat.

Das Projekt entfachte nicht nur in Fachkreisen, sondern auch bei diversen Medien in Österreich großes Interesse. Unter anderem wurde von unserem Auftraggeber Roots Energy der Geschäftsführer (Herr Gerald Stangl) zum Interview bei GEWINN geladen.

GEWINN ist Österreichs größtes Wirtschaftsmagazin, das sich ganz der Linie „Das Wirtschaftsmagazin für Ihren persönlichen Vorteil“ verschrieben hat und für seine Leser:innen ein unverzichtbarer Ratgeber in wirtschaftlichen und finanziellen Lebensfragen ist. Seit 1997 ist GEWINN die Nummer 1 unter Österreichs Wirtschaftsmagazinen und baut diese Position kontinuierlich aus. Heute kann der GEWINN auf 227.000 Leser:innen verweisen.


25.05.2025


Patenteinreichung Deckenkonstruktion

 

Am 22. Mai wurde beim Europäischen Patentamt ein neues Patent eingereicht. Die Zero Edition hat in der Entwicklungsphase entscheidende Bewertungen dazu vorgenommen. Das Patent mit der Nummer EP25178278.5 betrifft eine Beton-Holz-Verbunddecke, die ohne Armierungseisen auskommt. Zudem ist sie so konstruiert, dass sie als Deckenheizung (Bauteilaktivierung) genutzt werden kann. Dies macht sie besonders attraktiv im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele 2050. Für diese vorfabrizierte Deckenkonstruktion hat Zero Edition vorab sämtliche energetischen Simulationen durchgeführt und die Effizienz der Bauteilaktivierung bewertet.


28.03.2025


Zero Edition schließt ersten 3D‑Modellierungskurs erfolgreich ab und erweitert Kapazitäten für kommende EPBD‑Anforderungen


Zero Edition hat seinen ersten 3D‑Modellierungskurs in Zusammenarbeit mit EWERS erfolgreich durchgeführt. Insgesamt 13 Teilnehmer konnten die Ausbildung erfolgreich abschließen und beherrschen nun die grundlegende Struktur der IDA‑ICE‑Software, mit der sie eigenständig 3D‑Modelle aus 2D‑Planungsunterlagen erstellen können. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv – die Lernatmosphäre wie auch die Motivation der Teilnehmenden bestätigten den hohen Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften.


Mit dieser Ausbildung reagiert Zero Edition gezielt auf die steigenden Anforderungen der revidierten europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (EU/2024/1275), die bis spätestens Mai 2026 in nationales Recht überführt wird. Die Richtlinie verpflichtet alle Mitgliedstaaten zu deutlich strengeren energetischen Standards, darunter höhere Renovierungsziele, Mindestenergieeffizienz für Nichtwohngebäude und die Einführung von Zero‑Emission‑Buildings (ZEB) ab 2028 für öffentliche und ab 2030 für alle Neubauten.


Die zunehmende Komplexität verlangt eine präzise, simulationsbasierte Planung – und damit spezialisierte Fachkräfte. ZeroEdition baut dieses Know‑how bewusst in Estland auf, um genügend Kapazitäten für die erwartete Marktnachfrage bereitzustellen.


Der 3D‑Modellierungskurs bildet dafür die Grundlage: Die Teilnehmenden lernen, Modelle so strukturiert aufzubauen, dass nur relevante Parameter abgebildet werden. Durch gezielte Vereinfachung und fachlich korrekte Modellstruktur lassen sich die Rechenzeiten in IDA ICE erheblich reduzieren, ohne Einbußen bei der Aussagekraft. Schnelle, präzise Simulationen sind essenziell, um die kommenden EPBD‑Vorgaben zuverlässig erfüllen zu können.



Zero Edition wird die Ausbildungsprogramme 2025 und 2026 weiter ausbauen, um zusätzliche Fachkräfte für die dynamische Gebäudesimulation zu qualifizieren.



18.03.2025


ZeroEdition ist neues Mitglied im Verein für Gebäudesimulation


Seit März 2025 ist Zero Edition offizielles Mitglied im Verein für Gebäudesimulation Schweiz. Der Zusammenschluss bringt Fachleute aus Planung, Forschung, Ausbildung und Technik zusammen, die sich mit dynamischer Gebäudesimulation beschäftigen – als Werkzeug für bessere Planung, fundierte Entscheidungen und eine nachhaltigere Baupraxis.

Der Verein setzt sich dafür ein, die Qualität, Relevanz und Verbreitung von Simulationen im Bauwesen zu stärken.


Simulationen werden in der Schweiz zunehmend eingesetzt und bieten die Möglichkeit, energieeffiziente und emissionsarme Bauten zu realisieren. Zudem reduzieren Simulationen die Investitions- und Betriebskosten durch eine optimierte Auslegung von Bau und Technik.


„Wir sind ein interdisziplinäres Netzwerk für alle, die sich für Gebäudesimulation interessieren oder sie anwenden. Unsere Mitglieder sind in verschiedenen Bereichen des Bauwesens, der Forschung und Ausbildung tätig“, heißt es auf der Website des Vereins.


Zero Edition bringt fundierte Praxiserfahrung in das Netzwerk ein und setzt sich gemeinsam mit den anderen Mitgliedern dafür ein, das Wissen rund um Gebäudesimulation zu vertiefen, den fachlichen Austausch zu fördern und die Methode in der Planungspraxis weiter zu etablieren.

Gebäudesimulation Schweiz
Bürogebäude Letzigraben, Zürich

17.03.2025


Zero Edition – Präzise Komfortanalyse für Lüftungssysteme mittels IDA ICE


Zero Edition ist spezialisiert auf dynamische Gebäudesimulationen und liefert damit Planern, Bauträgern und Gebäudeeigentümern eine außergewöhnlich präzise Entscheidungsgrundlage. Mit IDA ICE verfügt Zero Edition über eines der leistungsfähigsten Simulationstools am Markt – ideal, um den thermischen Energiebedarf, Komfortbedingungen, Luftströmungen, Tageslichtverhältnisse und zukünftige Klimaszenarien realitätsnah abzubilden. Die hohe Genauigkeit dieser Simulationen stellt sicher, dass Gebäude weder über‑ noch unterdimensioniert geplant werden und Investitionen gezielt dort erfolgen, wo sie energetisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.

Am Markt existiert eine Vielzahl von Lüftungssystemen, die Komfortanforderungen erfüllen können. Eine besonders kostengünstige Variante ist die Fensterfalzlüftung. Dabei sorgt eine definierte Öffnung im Fensterrahmen dafür, dass Außenluft kontrolliert in den Raum strömen kann. Das System funktioniert druckabhängig: Erst wenn im Raum ein leichter Unterdruck entsteht – z.B. durch eine CO2 gesteuertes Abluftsystem, strömt frische Außenluft nach. Diese Luft wird jedoch nicht vorgewärmt, weshalb sie – besonders im Winter – als kalt empfunden werden kann.

Zero Edition wurde beauftragt zu prüfen, ob diese Art der Lüftung bei einem konkreten Projekt in der Schweiz Komforteinbußen verursacht. Mit IDA ICE kann Zero Edition simulieren, wie sich die kalte Luft dreidimensional im Raum ausbreitet, welche Temperaturverläufe entstehen und ob kritische Grenzwerte unterschritten werden, bei denen Menschen Zugluft oder Kaltlufteinfall als unangenehm wahrnehmen.

Damit ermöglicht Zero Edition dem Bauherrn bereits im Vorfeld sicher zu entscheiden, ob die kostengünstige Fensterfalz-Lüftung eingesetzt werden kann – und ob die Komfortanforderungen dennoch eingehalten werden.



13.03.2025


Dynamische Gebäudesimulation laut SIA 380/1: Pflicht bei präziseren Daten


Eine aktuelle Heizwärmebedarfsanalyse eines Mehrfamilienhauses durch die Zero Edition zeigt: Die dynamische Gebäudesimulation mit der Software IDA ICE ergibt einen 23 % niedrigeren Heizwärmebedarf im Vergleich zur herkömmlichen Berechnung nach SIA 380/1 mit Standardwerten.


Diese Abweichung lässt sich nicht durch unterschiedliche Nutzungsannahmen erklären – beide Berechnungen basieren auf denselben Standardnutzungswerten. Entscheidender Unterschied sind ua. die verwendeten Klimadaten: Während die SIA 380/1 auf ältere Standardwerte von MeteoSchweiz aus der Periode 1984–2003 zurückgreift (SIA 2028), arbeitet die Simulation mit aktuellen, lokal präziseren Daten aus der Meteonorm-Datenbank.

Laut Norm dürfen Standardwerte jedoch nur verwendet werden, wenn keine besseren Angaben zur Verfügung stehen. Die SIA 380/1 hält in mehreren Abschnitten fest:
 

  • „Bei der Optimierung und beim Messwertvergleich sind die für das betreffende Gebäude bestbekannten Werte einzusetzen.“ (SIA 380/1, 3.3 Rechenwerte, Ziff. 3.3.1)

 

  • „Wenn keine besseren Angaben zur Verfügung stehen, können die Standardnutzungswerte verwendet werden.“ (SIA 380/1, 3.4 Standardnutzung, Ziff. 3.4.1)
     

Fazit: Mit der Verfügbarkeit präziser Klimadaten und moderner Simulationssoftware wie IDA ICE ist die dynamische Gebäudesimulation nicht mehr optional – sie ist normativ gefordert. Nur so lassen sich belastbare Aussagen zum Energiebedarf eines Gebäudes treffen – im Sinne einer nachhaltigen, kundenorientierten und kostensparenden Planung.


-> Download ANALYSE
Jon Ritter, CEO ZeroEdition

11.03.2025


Building Future Now ist exklusiver Partner von ZeroEdition in Österreich


Zero Edition beschäftigt sich mit der Bewertung von Gebäuden auf Basis dynamischer Gebäudesimulationen sowie der Erstellung energetischer und konstruktiver Beurteilungen. Für die Bearbeitung des österreichischen Markts wurde eine Partnerschaft mit Building Future Now vereinbart.


Building Future Now ist in Österreich Ansprechpartner für HKLS-Planer, Architekten, Bauträger und Installationsunternehmen. Ziel der Kooperation ist es, die Anwendung dynamischer Simulationsverfahren auch am österreichischen Markt stärker zu etablieren.


Building Future Now wird von Erich Habesohn  und Franz Vogl geführt, die über langjährige Erfahrung in den Bereichen Immobilien, Gebäudetechnik und Energieplanung verfügen.



Weitere Informationen unter: 
www.building-future-now.com

Building Future Now
Mag. Erich Habesohn, Mag. Franz Vogl

10.03.2025


Kooperation zwischen ZeroEdition und Ritter Schumacher


Das Architekturbüro Ritter Schumacher und Zero Edition gehen eine enge Zusammenarbeit ein. Ritter Schumacher, ein Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden an Standorten in Chur, Vaduz und Zürich, beschäftigt sich seit langem mit nachhaltigem Bauen.


Im Rahmen der Kooperation wird die Gebäudesimulation von Zero Edition bei sämtlichen Projekten bereits in der Entwurfsphase integriert. Dies ermöglicht den Architekten, von Beginn an fundierte Entscheidungen zu treffen, um unnötige Kosten bei der Konstruktion und in der Haustechnik zu vermeiden.

Markus Wolf & Jon Ritter

03.03.2025


Zero Edition – Präzise Simulationen als Schlüssel zum nachhaltigen Heizungssystemwechsel - auch von Holzheizungen


Zero Edition bestimmt mit dynamischen Gebäudesimulationen die exakt benötigte thermische Energie eines Gebäudes – sowohl für Wärme als auch für Kälte. Diese präzise Berechnung bildet die Grundlage dafür, Nutzungsanforderungen zuverlässig zu erfüllen und Über‑ oder Unterdimensionierungen zu vermeiden. Im zweiten Schritt erstellt ZeroEdition daraus konkrete Empfehlungen zur Heizungsanlage, inklusive Energiequelle, Wärmeerzeugung und Verteilungssystem. Damit erhält der Bauherr eine belastbare Ausschreibungsgrundlage, die technische Sicherheit und wirtschaftliche Effizienz vereint.

Die aktuellen gesetzlichen Entwicklungen in Europa zeigen klar: Fossile Heizanlagen gehören der Vergangenheit an. Die Zukunft liegt eindeutig in der Nutzung erneuerbarer Energien. Zwar gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass Holzheizungen grundsätzlich ihren Status als erneuerbare Energie verlieren – mit Ausnahme von Primärholz in großen Kraftwerksanlagen –, jedoch werden die Emissionsgrenzwerte laufend verschärft. Das führt dazu, dass Holzheizungen insbesondere im gewerblichen Bereich zunehmend unattraktiv werden, da Feinstaub‑ und Luftreinhalteanforderungen kaum wirtschaftlich erfüllbar sind.

Genau hier setzt Zero Edition an: Für Betriebe, die aktuell mit Holz heizen, entwickelt Zero Edition schrittweise Transformationsstrategien hin zu Wärmepumpensystemen. Ein praxisnahes Beispiel kommt aus Estland: Dort wurde eine bestehende Holzheizung weiterhin genutzt, aber um zwei Wärmepumpen in Kombination mit dem SCT‑Energiekubus ergänzt. Dadurch entsteht ein hybrides, zukunftssicheres System, das Betriebsrisiken reduziert und die Abhängigkeit von emissionsintensiven Energieträgern verringert.

Zero Edition ist damit der verlässliche Partner für Unternehmen, die ressourcenschonend und wirtschaftlich sinnvoll den Übergang in eine erneuerbare Wärmeversorgung gestalten möchten.


18.02.2025


Dynamische Gebäudesimulation: Wissenschaftlich fundiert und normativ bestätigt


Aktuelle Analysen, unter anderem von Franz Vogl (infinite anergy solutions) zeigen klar: Die dynamische Gebäudesimulation ist nicht nur ein nützliches Werkzeug, sondern wird von den maßgeblichen österreichischen Normen explizit anerkannt und empfohlen. Sowohl die OIB‑Richtlinie 6 als auch die ÖN B 8110‑6 bestätigen, dass dynamische Verfahren für Energieausweise und für die Auslegung von Heiz‑ und Kühlsystemen eingesetzt werden dürfen. Sie gelten in der Norm sogar als die genaueste Berechnungsmethode, weil sie reale Nutzungsprofile, solare Gewinne und klimatische Schwankungen physikalisch korrekt abbilden.


Diese wissenschaftliche Präzision hat einen klaren Vorteil: Sie ermöglicht effizientere, besser abgestimmte technische Lösungen und trägt dazu bei, Investitions‑ und Betriebskosten spürbar zu reduzieren. Genau hier setzt ZeroEdition an. Wir nutzen dynamische Simulationen konsequent als Grundlage für eine technisch fundierte, wirtschaftlich optimierte Planung. Der simulierte Heizwärmebedarf wird als HWB_sim zusätzlich im Energienachweis ausgewiesen – wie bereits im Beitrag vom 31.01.2025 beschrieben.


Gleichzeitig bleibt wichtig zu betonen: Die dynamische Simulation ersetzt nicht die gesetzlich vorgeschriebene Berechnung des Heizwärmebedarfs und der Heizlast. Der Gesetzgeber verfolgt mit den normierten Rechenverfahren ein nachvollziehbares Ziel: eine einheitliche, vergleichbare Bewertungsbasis für alle Gebäude zu schaffen – unabhängig von individueller Nutzung oder Standortdetails.


Für die technische Auslegung jedoch besteht keinerlei Verpflichtung, sich ausschließlich an diesen normativen Rechenwerten zu orientieren. Genau hierfür ist die dynamische Simulation vorgesehen: ein zugelassenes, wissenschaftlich fundiertes und normativ bestätigtes Werkzeug, das echte Gebäudebetriebszustände abbildet und dadurch bessere technische Entscheidungen ermöglicht.

 

Die vollständige Analyse steht hier zum Download bereit:

-> Download ANALYSE
Franz Vogl

10.02.2025


Zero Edition – Dynamische Gebäudesimulation auch für Ein‑ und Zweifamilienhäuser ein wichtiger Schlüssel


Sowohl in der Schweiz als auch in Österreich zeigt die aktuelle Bautätigkeit deutlich, dass mehr Wohneinheiten in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen entstehen. Damit liegt ein natürlicher Schwerpunkt der Tätigkeit von ZeroEdition im mehrgeschossigen Wohnbau, wo die energetischen Anforderungen hoch und die planerischen Abhängigkeiten komplex sind. Dennoch wird immer klarer, dass auch Ein‑ und Zweifamilienhäuser erheblich von dynamischen Gebäudesimulationen profitieren.

Gerade in kleinen Wohngebäuden ist die Gefahr einer Überdimensionierung der Gebäudetechnik besonders groß. Heizungsanlagen, Wärmepumpen, Speicher oder Verteilsysteme werden häufig nach pauschalen Annahmen ausgelegt – mit der Folge, dass Systeme größer, teurer und ineffizienter ausfallen als notwendig. Eine IDA‑ICE‑Simulation liefert stattdessen präzise Werte zu Heiz‑ und Kühlbedarf, Komfortbedingungen, solaren Gewinnen und Lüftungsstrategien – und sorgt dafür, dass die Technik exakt auf das reale Nutzungsverhalten abgestimmt wird.

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt das Potenzial: In Kooperation mit dem Gebäude Errichter HammaHaus (https://www.hammahaus.at/) wurden die Standardtypen des Unternehmens vollständig simuliert und energetisch optimiert. Die Modelle wurden anschließend als dynamische 3D‑Vorlagen in IDA ICE hinterlegt. Änderungswünsche durch Kunden – sei es bei Raumgrößen, Fensterflächen oder der Gebäudegeometrie – können nun direkt im Simulationsmodell angepasst werden, ohne dass ein neues Baukörpermodell erstellt werden muss.

Das Ergebnis: geringere Kosten, präzisere Planung und marktfähige, energetisch optimierte Ein‑ und Zweifamilienhäuser. Zero Edition zeigt damit, dass hochwertige Gebäudesimulationen längst nicht mehr nur dem großen Wohnbau vorbehalten sind.


05.02.2025


Zero Edition und EWERS stärken Ausbildung für zukünftige EPBD‑Anforderungen


Am 5. Februar unterzeichneten das Võrumaa Bildungs‑ und Technologiezentrum und Zero Edition OÜ eine Kooperationsvereinbarung, um den Aufbau eines regionalen Kompetenzzentrums für dynamische Gebäudesimulation in Võru voranzutreiben. Die Zusammenarbeit unterstützt ZeroEdition beim Ausbau eines professionellen Dienstleistungsangebots für Energie‑ und Klimasimulationen von Gebäuden.


Bereits im März startet EWERS ein Weiterbildungsprogramm für Erwachsene, das gezielt darauf ausgerichtet ist, neue Fachkräfte für ZeroEdition auszubilden und auf die wachsenden Anforderungen der Branche vorzubereiten. Die gemeinsame Grundausbildung in IDA ICE (Indoor Climate and Energy) vermittelt alle Fähigkeiten, die notwendig sind, um simulationsbasierte Nachweise für Raumklima, Energiebedarf und Systemdimensionierung zu erstellen.


Mit dieser Initiative reagiert ZeroEdition bewusst auf die stark steigenden Anforderungen der revidierten europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (EU/2024/1275), die die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis spätestens Mai 2026 deutlich strengere energetische Standards umzusetzen. Dazu gehören unter anderem:

  • Zero‑Emission‑Buildings (ZEB) für alle Neubauten ab 2030 sowie für öffentliche Gebäude bereits ab 2028 (Dekarbonisierung),
  • die Berechnung und Offenlegung von Whole‑Life‑Carbon‑Werten, die ab 2028 für Gebäude über 1000 m² und ab 2030 für alle Neubauten vorgeschrieben wird (BACS-Systeme).
     

Diese weitreichenden Vorgaben werden die Planungsprozesse in Architektur und Gebäudetechnik grundlegend verändern. Dynamische Simulationen werden künftig unverzichtbar, um energetische Leistungsfähigkeit, Komfort, Systemauslegung und regulatorische Nachweise bereits in frühen Planungsphasen präzise abbilden zu können.


Zero Edition verfolgt deshalb einen klaren strategischen Ansatz:
Über den Standort Võru sollen
qualifizierte Fachkräfte aufgebaut und dauerhaft gesichert werden, um die wachsende Nachfrage nach simulationsgestützten Dienstleistungen zu bewältigen. Die neue Ausbildungskooperation stellt sicher, dass die benötigte Expertise – von der Modellierung bis zur EPBD‑Konformitätsprüfung – direkt vor Ort entwickelt wird.



Damit schafft Zero Edition die notwendigen Ressourcen, Fachkompetenz und Skalierbarkeit, um Architekturbüros, Planer:innen und öffentliche Auftraggeber in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Estland bei der Erfüllung der kommenden EPBD‑Pflichten zuverlässig zu unterstützen.


Die Schulung findet vom 4. bis 25. März dienstags und donnerstags von 16:00 bis 18:30 Uhr im Computerraum des EWERS Tehnomaja statt.

https://www.ewers.ee/et/uudised/zeroedition-ja-ewers-loovad-voimaluse-oppida-uuenduslikku-hoonete-energiakasutuse-tarkvara


Der Lehrplan ist verfügbar unter:

https://drive.google.com/file/d/1XORbmhyjC24uCCcYgQ6_7qzX3KmNDlza/view


03.02.2025


Der Minister für Infrastruktur und der Bürgermeister von Võru machten sich mit den Aktivitäten von ZeroEdition OÜ vertraut


Am 3. Februar besuchte der Minister für Infrastruktur, Vladimir Svet, zusammen mit dem Bürgermeister von Võru, Kalvi Kõva, und dem Parlamentsmitglied, Anti Allas, die 32 Unternehmen in Jaama. Zunächst besuchten sie die Produktionsstätte von Werroform, wo sie die erneuerte Produktpalette und den neu hergestellten und einzigartigen Energiewürfel kennenlernten, der über SCT auf den Markt gebracht werden soll, um das Energiesparen zu fördern. Der Besuch endete im Büro von ZeroEdition, wo die Geschäftsführung unsere Hauptziele beschrieb und gleichzeitig die Gelegenheit nutzte, dem Minister die Grenzen der Lösung der estnischen Energiethemen und das geschlossene System der Ausstellung von Energiezertifikaten zu erläutern. Die symbiotische Ideologie all unserer Unternehmen beeindruckte alle Mitglieder der Delegation.


Am selben Tag nahm das estnische Büro von ZeroEdition mit zwei neuen Mitarbeitern seine Arbeit auf. Das zukünftige Ziel ist es, bis 2026 etwa 25 Personen mit Gebäudesimulationen zu beschäftigen.


31.01.2025


Zero Edition setzt auf dynamische Gebäudesimulation für realistischere Heizwärmebedarf-Ermittlung


Die österreichische OIB‑Richtlinie 6 verpflichtet Bauherren zur Vorlage eines ENERGIENACHWEIS. Dieser liefert jedoch Energiekennzahlen, die laut offizieller Erklärung ausschließlich Informationscharakter besitzen. Grund dafür sind die normierten Eingangsparameter, die häufig stark von der tatsächlichen Nutzung und von objekt­spezifischen Faktoren abweichen. Lageunterschiede innerhalb eines Gebäudes, variierende Nutzungsprofile oder geometrische Besonderheiten führen dazu, dass der reale Heizwärmebedarf oftmals deutlich niedriger ausfällt als die rechnerischen Werte.


Genau an diesem Punkt setzt ZeroEdition an. Mit Hilfe des professionellen Gebäudesimulationsprogramms IDA ICE führt das Unternehmen eine dynamische Simulation durch, die weit über die standardisierte Berechnung hinausgeht. Berücksichtigt werden reale Klimamodelle, Gebäudestandort, exakte Geometrie, Nutzerverhalten sowie technische Anlagen – darunter auch kontrollierte Wohnraumlüftung. Das Ergebnis ist ein wesentlich genauerer Heizwärmebedarf, der als HWBsim zusätzlich im Energienachweis ausgewiesen wird.


Wichtig ist: Der HWBsim ersetzt nicht die gesetzlich vorgeschriebene Berechnungsmethode, sondern ergänzt sie. Bauherren und Eigentümer erhalten damit eine wertvolle Entscheidungsgrundlage, um ihre Heizungsanlage nach dem tatsächlich erforderlichen Bedarf auszulegen. Da dieser reale Bedarf erfahrungsgemäß 20 bis 30 Prozent unter dem rechnerischen Heizwärmebedarf liegt, ergeben sich häufig deutliche Einsparungen bei der Investition in das Heizsystem.


23.01.2025


Warum Zero Edition Fachkräfte braucht – und warum diese in Estland ausgebildet werden


Die neue EU‑Gebäuderichtlinie (EPBD) verändert die Planungsrealität grundlegend. Für jedes Projekt werden künftig simulationsbasierte Nachweise, Zero‑Emission‑Building‑Berechnungen (ZEB), PV‑ und speicheroptimierte Gebäudemodelle, Whole‑Life‑Carbon‑Analysen (WLC) sowie die Optimierung technischer Systeme erforderlich. Diese Anforderungen schaffen einen sprunghaften Mehrbedarf an hochspezialisierten Simulationsexpert:innen.


Zero Edition baut deshalb gezielt ein Kompetenzzentrum in Võru (Südestland) auf. Durch die Erweiterung der Rechenkapazitäten und die Entwicklung standardisierter Modellierungs-Workflows können IDA‑ICE‑Modelle künftig effizienter erstellt, validiert und im großen Maßstab EPBD‑konform ausgewertet werden. Die Ausbildung lokaler Fachkräfte ist dabei ein zentraler Baustein: Sie ermöglicht es, europaweit ZEB- und WLC‑konforme Dienstleistungen anzubieten und die Baubranche beim Übergang in die klimaneutrale Gebäudezukunft zu unterstützen.


Warum aber ausgerechnet Südestland? Die Region bietet strukturelle Vorteile, die im deutschsprachigen Raum kaum zu finden sind. Estland verfügt über eine nachweislich hohe MINT‑Orientierung und gehört europaweit zur Spitze bei ICT‑Fachkräften und Digitalisierungsgrad. PISA‑Ergebnisse zeigen: Estlands Schülerinnen und Schüler erreichen die besten mathematisch‑analytischen Werte in Europa – eine ideale Grundlage für simulationsintensive Arbeit. Gleichzeitig ist der Wettbewerb um technische Talente deutlich geringer als in der Schweiz, Deutschland oder Österreich, die allesamt von akutem Ingenieurmangel geprägt sind. Staatliche Programme wie Tiger Leap, ProgeTiger und AI Leap fördern digitale Kompetenzen seit Jahrzehnten und schaffen ein Umfeld, das perfekt auf softwarebasierte Modellierungsprozesse vorbereitet.



Fazit: Südestland bietet ein überdurchschnittliches Potenzial für die Rekrutierung und Ausbildung von IDA‑ICE‑Spezialist:innen – und ist damit ein strategisch optimaler Standort, um dynamische Gebäudesimulationen im größeren Maßstab aufzubauen.


20.01.2025


Kantonales Amt für Energie, Graubünden (Schweiz) bestätigt Fördergelder für Heizungsersatz mit Luftabsorber


Am 20. Januar 2025 fand ein Treffen zwischen Jon Ritter, Vertreter der Zero Edition, und Herrn Casutt vom Amt für Energie des Kantons Graubünden statt. Thema war der im November 2024 realisierte Heizungsersatz beim Projekt Calunastrasse in Chur.


Die Eigentümerschaft der Liegenschaft wollte von fossilem Gas auf ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien umsteigen. Eine Lösung mit Erdsonden kam aus Platzgründen nicht in Frage und auch eine Luft-Wärmepumpe war aufgrund der Lärmbelastungen nicht möglich. Der Heizungsplaner Claudio Secomandi schlug als Alternative den Heizungsersatz mittels Luftabsorber und Sole-Wärmepumpe vor.

 

Zero Edition erstellte dazu mithilfe einer Gebäudesimulation (Curia-Dossier) die Berechnung und Auslegung der Luftabsorber und der Wärmepumpe. Die Anlage ging am 20. November 2024 in Betrieb. Anhand eines Monitoring-Dossiers präsentierte Zero Edition die aktuellen Betriebszahlen der Heizungsanlage und konnte belegen, dass die simulierten Werte sehr nahe bei den realen Messwerten liegen.


Herr Casutt vom Amt für Energie zeigte sich erfreut über die hohe Effizienz der Energiegewinnung und den überdurchschnittlich hohen COP-Wert der Wärmepumpe in den Wintermonaten Dezember und Januar.

 

Daraufhin bestätigte das Amt für Energie Graubünden die Auszahlung der zugesagten Fördergelder für den Heizungsersatz mit Luftabsorbern.


19.01.2025


Die Logik: ENTWURF - AUSFÜHRUNG - ENERGIE

wird durch eine neue Logik ersetzt

ENERGIE - AUSFÜHRUNG - ENTWURF



Jon Ritter, der Gesellschafter von ZeroEdition, setzt diesen notwendigen Paradigmenwechsel in der Architekturbranche um.

Sobald die Fragen zu Energie und strukturellen Anforderungen zu Beginn geklärt sind, kann die Konstruktion für das Projekt genau bestimmt werden und bildet die Grundlage für den Entwurf. All dies gibt Architekten frühzeitig eine Reihe von Optionen, mit denen sie frei arbeiten können, wodurch der Planungsprozess effizienter wird und unnötige Baukosten vermieden werden.


Zero Edition verwendet dynamische Gebäudesimulationen, um vor der Planung präzise Aussagen über die Abmessungen der Komponenten und die Anforderungen an die Gebäudetechnik zu treffen.


Zero Edition Architekturfolder Paradigmenwechsel in der Architekturbranche

Jon Ritter, Gesellschafter von ZeroEdition

18.11.2024


Zero Edition – Präzise thermische Simulation für neuen Wellnessbereich in St. Moritz


In St. Moritz entsteht ein anspruchsvolles Erweiterungsprojekt: Ein neuer Wellnessbereich ergänzt das bestehende Hotel und umfasst einen hochwertigen Hallenbadbereich, verschiedene Saunen, Fitnessräume, Ruhebereiche sowie einen beheizten Außenpool. Teile der neuen Anlage werden sorgfältig in das bestehende Gebäude integriert, während andere Zonen komplett neu errichtet werden. Diese Mischung aus Alt- und Neubau stellt besondere Anforderungen an die Planung der technischen Gebäudeausrüstung – insbesondere im Hinblick auf die thermische Versorgung.

Zero Edition wurde beauftragt, mittels dynamischer Gebäudesimulation (IDA ICE) die notwendige thermische Leistung für Heizen und Kühlen für jeden einzelnen Raum zu bestimmen – sowohl im Neubau als auch im Bestand. Die besonderen klimatischen Bedingungen, die intensive Feuchtebelastung und die hohen Temperaturanforderungen eines Wellnessbereichs erfordern äußerst präzise Berechnungen, die über klassische statische Methoden hinausgehen.

Dank der Spezialisierung von Zero Edition auf raumweise thermische Simulationen konnten alle relevanten Einflussparameter berücksichtigt werden: unterschiedliche Raumtemperaturen, Feuchtelasten im Hallenbad, Anforderungen an die Behaglichkeit in Ruhezonen sowie die große thermische Differenz zwischen Innen- und Außenbereichen, insbesondere in Bezug auf den beheizten Außenpool.

Das Ergebnis ist eine detailgetreue Auslegungsgrundlage, die es den beteiligten Fachplanern ermöglicht, die technische Gebäudeausstattung optimal zu dimensionieren – weder unterdimensioniert noch überdimensioniert, sondern exakt auf den realen Bedarf abgestimmt. Zero Edition liefert damit einen wesentlichen Beitrag zur Planungssicherheit und energetischen Effizienz eines herausfordernden alpinen Hotelprojekts.


08.11.2024


Der Praktikumstag fand im Võrumaa Education and Technology Center EWERS statt.


ZeroEdition ist ein Institut und unterstützt die Ausbildung im Bereich der Gebäudesimulation. Daher haben wir uns an das Võrumaa Education and Technology Center EWERS gewandt, um mit dem estnischen Bildungssystem in Kontakt zu treten.

Am 8. November fand bei Ewers der erste Praktikumstag statt. Die Schüler hatten die Möglichkeit, verschiedene Unternehmen und deren Praktikumsmöglichkeiten kennenzulernen, um ihre zukünftigen Praxis- und Arbeitsmöglichkeiten zu prüfen.


Die Hauptteilnehmer waren Schüler der beruflichen Sekundarstufe. Die Anwesenheit von ZeroEdition erwies sich als sehr beliebt und einige Schüler waren auch daran interessiert, im Frühjahr 2025 ein Praktikum zu absolvieren.



18.10.2024


Zero Edition – Effiziente Energielösung für ein städtisches Wohnbauprojekt in Zürich


In Zürich wird ein bestehendes Gewerbeobjekt abgerissen und durch ein neues Wohngebäude mit über 80 Wohneinheiten ersetzt. Die Lage mitten in der Stadt bringt hohe Anforderungen an die Energieversorgung mit sich – sowohl hinsichtlich Effizienz als auch hinsichtlich behördlicher Vorgaben. Der Bauherr beauftragte Zero Edition, eine dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE durchzuführen und die Auslegungsgrundlage für die zukünftige Heizungsanlage zu erstellen.

Im Rahmen der Simulation zeigte sich schnell, dass das Gebäude energetisch in zwei deutlich unterschiedliche Zonen unterteilt werden muss. Während die eine Zone einen höheren Heizbedarf aufweist, benötigt die andere Zone verstärkt Kühlung. Die berechneten Vor- und Rücklauftemperaturen differieren hier so stark, dass eine Versorgung über ein einziges Heizsystem zwar grundsätzlich möglich wäre, jedoch zu deutlichen Effizienzverlusten führen würde. Die beste Lösung ist daher der Einsatz zweier getrennter Heizsysteme, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen reagieren können.

Eine zusätzliche Herausforderung ergibt sich aus der Gebäudegeometrie: Kleine, kompakte Stadtwohnungen bedeuten hohen Warmwasserbedarf, gleichzeitig steht aufgrund der dichten Bauweise nur eine begrenzte Dachfläche zur Verfügung. Die reine Nutzung der SCT‑Energiefläche am Dach reicht daher für die benötigte Energiemenge nicht aus.

Die Simulation zeigte: Die effizienteste Lösung ist die Kombination einer SCT‑Energiefläche mit SCT‑Energiekuben. Alternative Systeme – wie Luft-Wärmepumpen oder Erdsonden – scheiden aufgrund von Schallvorschriften bzw. Grundwasserrestriktionen aus.

Zero Edition lieferte damit eine präzise, genehmigungskonforme und zukunftssichere Energieplanung für ein anspruchsvolles urbanes Wohnbauprojekt.


24.09.2024


Ecoforest und Zero Edition: Fortschrittliche Wärmepumpentechnologie als Grundlage präziser Systemauslegung


Ecoforest zählt zu den technologisch führenden Herstellern von Wärmepumpen in Europa. Das Unternehmen ist der einzige spanische Produzent von Erdwärmepumpen und gilt als internationaler Pionier der Invertertechnologie sowie moderner Wärmepumpensysteme für Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung. Seit den frühen 2010er‑Jahren hat Ecoforest zahlreiche Innovationen eingeführt, darunter modulierende Verdichter, Vierwegeventile, natürliche Kältemittel und hocheffiziente Luft‑ und Sole/Wasser-Wärmepumpenserien. Mit Produkten auf Basis erneuerbarer Energiequellen – Erde, Luft und Wasser – verfolgt Ecoforest konsequent das Ziel, Effizienz zu maximieren und CO₂‑Emissionen zu minimieren.

Im Frühjahr 2024 entschied Zero Edition in enger Abstimmung mit dem Kooperationspartner SCT, die Eignung der EcoforestWärmepumpen für den Einsatz mit SCT-Energiekuben zu prüfen. Anmerkung: Die Eignung für die SCT-Energiefläche stand bereits fest. Die Untersuchung für die SCT-Energiekuben verlief erfolgreich:
Die kleinere EcoforestBaureihe kann bis –25 °C Quelleausgangstemperatur betrieben werden, die größere Baureihe bis –20 °C, was einen entscheidenden Vorteil für die Nutzung in Kombination mit dem SCTEnergiekubus darstellt – einem LuftSoleSystem, das Energie aus der Umgebungsluft geräuschlos gewinnt.

Auf Basis der Ecoforest‑Leistungsdaten konnte Zero Edition die Quellenleistung der SCT‑Energiekuben in Kombination mit den Ecoforest‑Wärmepumpen exakt bestimmen und damit die Auslegungsgrundlage für SCT-Projekte erarbeiten. Diese Grundlage ermöglicht eine präzise Dimensionierung von Wärmeerzeugern und Systemkomponenten in SCT‑Heizungsräumen.

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte im September 2024, als Richard Wallner von Zero Edition an einem mehrtägigen Fachtraining bei Ecoforest in Spanien teilnahm. Ecoforest bietet umfassende Vor-Ort‑Schulungen an, die auf die Konfiguration, Regelungsstrategien und Optimierung ihrer Wärmepumpen ausgerichtet sind. Die dort erarbeiteten Steuerungsgrundlagen bilden heute die Basis, um das SCT Smart Gate korrekt aufzusetzen, die Steuerungsmöglichkeiten in die dynamischen IDA‑ICE‑Simulationen einzubinden und die thermischen Leistungsprognosen weiter zu verfeinern.

Damit bildet die Kombination aus wissenschaftlicher Simulation, innovativer Steuerungstechnik und leistungsstarken Ecoforest‑Wärmepumpen einen zentralen Baustein für präzise und zukunftssichere Energiesysteme von SCT.


23.09.2024


Nächster internationaler Auftrag für Zero Edition – Erfolgreiche Gebäudesimulation in Võru, Estland


Im Juli 2024 erhielt Zero Edition nach dem ersten internationalen Auftrag in Österreich den nächsten bedeutenden Projektzuschlag – diesmal in Võru, Estland. Für das Schweizer Unternehmen war dies ein strategisch besonders wertvoller Schritt, denn IDA ICE zählt in Estland zu den staatlich anerkannten Energieberechnungsprogrammen. Damit konnte Zero Edition seine besondere Fachkompetenz im Bereich dynamischer Gebäudesimulationen optimal einbringen.

Beim Projekt handelte es sich um einen mehrgeschossigen Wohnbau, der über die regionale Fernwärme beheizt werden soll. Die zentrale Fragestellung der Simulation war, ob auf eine klassische Lüftungsanlage mit Vorwärmung und Wärmerückgewinnung verzichtet werden kann. ZeroEdition konnte mit Hilfe detaillierter Modelle belegen, dass eine Lüftung über Fensterflügel in Kombination mit einer Bauteilaktivierung der Zwischengeschossdecken ausreicht – jedoch nur unter der Voraussetzung, dass eine Deckenheizung eingesetzt wird.

Im Falle einer Fußbodenheizung würde die einströmende Außenluft in Verbindung mit der Luftbewegung im Raum als unangenehm empfunden und die Komfortanforderungen nicht erfüllt. Genau hier liegt eine der Stärken von Zero Edition: Neben der Energiebedarfsanalyse können auch Komfortkriterien wie zum Beispiel operative Temperaturen zwischen 21–26 °C, CO₂‑Anteile unter 1400 ppm oder Luftfeuchten zwischen 30 % bis 60% zuverlässig beurteilt werden. Ebenso wird die Wirkung von Luftströmen in einzelnen Zonen simulationsbasiert analysiert.

Für den Bauträger bedeutet diese Expertise einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil. Durch die Simulation konnte erstmals in Estland nachgewiesen werden, dass eine kostenintensive und energetisch ineffiziente Lüftungsanlage nicht erforderlich ist. Das Ergebnis entspricht einem gezielten Lean‑Management‑Ansatz: unnötige Investitionen vermeiden, Komfort gewährleisten und die Planung auf das Wesentliche reduzieren.

Mit dem Projekt in Võru zeigt Zero Edition erneut, wie hochwertige Simulationen Bauprojekte effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher machen. Die estnische Baubehörde hat aufgrund der IDA -ICE Simulation - nach eingehender Prüfung von dieser – die optimierte Durchführung der optimierten Lüftung erstmals für Estland freigegeben.


07.08.2024


Zero Edition – Präzise Energiebilanz für vier eng verbaute Wohngebäude in Wien


In Wien entstehen vier neue, jeweils siebengeschossige Wohngebäude, die aufgrund ihrer dichten Stellung zueinander eine besondere energetische Herausforderung darstellen. Zero Edition wurde beauftragt, eine dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE durchzuführen – und dabei nicht nur jedes Gebäude einzeln, sondern das gesamte Ensemble in seiner energetischen Wechselwirkung zu analysieren.

Der zentrale projektspezifische Faktor ist der stark variierende solare Eintrag, der durch die gegenseitige Verschattung der Gebäude verursacht wird. Dadurch ergeben sich erhebliche Unterschiede im Heiz‑ und Kühlbedarf einzelner Wohnungen – sogar innerhalb desselben Geschosses. Während solche Unterschiede früher keine technische Relevanz hatten, da jede Wohnung über eine individuelle Gas‑Kombi‑Therme verfügte, verlangen heutige Energieeffizienzvorgaben, Zertifizierungen (klimaaktiv, ÖGNI) und die EPBD‑Richtlinie nach einer detaillierten Betrachtung und Optimierung.

Die dynamische Gebäudesimulation (IDA ICE) ist in der Lage, diese Unterschiede präzise sichtbar zu machen. Ziel war es, die Energieverteilungssysteme so auszulegen, dass Gebäudeabschnitte mit höherem solarem Eintrag jene mit geringerer Einstrahlung passiv unterstützen können – sowohl im Winter (Wärmenutzung) als auch im Sommer (Kälteverschiebung).

Zero Edition konnte aufzeigen, wie die interne, passive Energieverteilung über das Jahr optimiert werden kann und welche hydraulischen sowie regelungstechnischen Maßnahmen erforderlich sind, damit das Gesamtsystem effizient, ausgewogen und normkonform betrieben werden kann.

Damit liefert Zero Edition eine entscheidende Grundlage für eine ökologisch, technisch und wirtschaftlich optimierte Wärme‑ und Kälteversorgung eines hochverdichteten städtischen Wohnprojektes.


22.07.2024


Zero Edition – Innovative Energielösung für ein alpines Projekt in der Lenzerheide


In der Lenzerheide auf rund 1.600 m.ü.M herrschen im Winter extreme klimatische Bedingungen mit Temperaturen bis –20 °C. Diese Rahmenbedingungen stellen besondere Anforderungen an die Wärmeversorgung eines Gebäudes. Die übliche SCT‑Energiefläche in der Sand‑Kiesschüttung kann in dieser Höhenlage jedoch nicht eingesetzt werden, da die massive Schneedecke einen ausreichenden Energieentzug verhindert und damit die Funktion der Anlage beeinträchtigen würde.

Der Auftrag an Zero Edition bestand darin, mithilfe der dynamischen Gebäudesimulation in IDA ICE eine alternative, funktionierende Lösung zu entwickeln. Die Simulation zeigte schließlich einen erfolgsversprechenden Ansatz: Durch den Einsatz flächiger Erdregister unter dem Hauptgebäude sowie der Integration von Energieflächen in der hinterlüfteten Ebene des Dachs lässt sich die notwendige thermische Energie auch unter diesen anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig bereitstellen. Die hinterlüftete Dachzone bleibt – anders als die Kiesschicht – schneefrei und energetisch aktiv.

Zusätzlich war eine weitere Herausforderung zu berücksichtigen: Das Gebäude umfasst einen Wellnessbereich mit innenliegendem Pool, der eine deutlich höhere Temperierung verlangt als der angrenzende Wohn‑ und Kochbereich. Die unterschiedlichen thermischen Anforderungen und Feuchtebelastungen mussten in der Simulation präzise abgebildet werden, um sowohl den Komfort als auch den energieeffizienten Betrieb sicherzustellen.

Durch die detaillierte Analyse und Variantenprüfung konnte Zero Edition eine robuste, realisierbare und energieeffiziente Lösung für einen technisch anspruchsvollen alpinen Standort erarbeiten – ein Beispiel dafür, wie Simulation zu Planungssicherheit und Innovationskraft führt.


03.07.2024


Zero Edition – Effiziente Energielösung für die städtische Nachverdichtung in Villmergen


Nach dem Projekt in Ansfelden (Oberösterreich), wo Zero Edition für einen neuen Stadtteil eine umfassende energetische Lösung entwickeln konnte, stand in Villmergen (Schweiz) nun eine neue Herausforderung im Zentrum: die Nachverdichtung eines bestehenden Stadtgebiets. Anstatt der ursprünglich geplanten Bebauung soll deutlich mehr Wohnraum geschaffen werden – und das unter der zentralen Prämisse, eine Reduktion bzw. Vermeidung von Bodenversiegelung sicherzustellen.

Zero Edition wurde beauftragt, zu prüfen, wie der gesamte neue Wohnkomplex energetisch optimal versorgt werden kann, ohne zusätzliche Versorgungsinfrastruktur im Boden errichten zu müssen. Mittels einer dynamischen Gebäudesimulation in IDA ICE wurde der thermische Energiebedarf des gesamten Projekts genau bestimmt. Aufbauend auf diesen Daten konnte Zero Edition ein Nahverbundsystem auslegen, welches alle Gebäude effizient miteinander verbindet.

Die Energiequelle – sowohl für Heizen als auch Kühlen – wird über SCT‑Energieflächen auf den Dachflächen der neuen Bebauung bereitgestellt. Die Wärmepumpen werden zentral errichtet, was nicht nur die Betriebseffizienz steigert, sondern auch die Investitionskosten deutlich reduziert, da keine individuellen Anlagen pro Gebäude notwendig sind.

Die Simulation zeigte klar: Ein solches Nahverbundsystem ermöglicht eine optimale Nutzung der Umweltenergie, bei hohen Jahresarbeitszahlen und gleichzeitig klare Kostenvorteile für Bauträger und zukünftige Eigentümer.

Zero Edition liefert damit eine zukunftsfähige, nachhaltige und wirtschaftliche Energielösung für ein modernes städtisches Verdichtungsprojekt und vollständig basierend auf erneuerbarer Energie.


25.06.2024


Zero Edition – Umstellung eines Bürogebäudes auf erneuerbare Energie ohne Gebäudesanierung


Der Eigentümer eines Bürogebäudes in Zürich stand vor der Herausforderung, die Liegenschaft verkaufen zu wollen, jedoch mit einer veralteten und nicht mehr zeitgemäßen Ölheizung. Obwohl die Bausubstanz solide war und das Gebäude langfristig vollständig vermietet ist, entsprach die Heiztechnik nicht mehr den gesellschaftlichen und energetischen Anforderungen. Die Situation schien komplex: Hochtemperatur‑Radiatoren, nicht gedämmte Außenwände und eine veraltete Fensterverglasung  ließen zunächst vermuten, dass eine umfassende Gebäudesanierung notwendig wäre, um auf erneuerbare Energie umzusteigen.

Der Auftrag an Zero Edition bestand darin, mittels dynamischer Gebäudesimulation (IDA ICE) zu prüfen, wie der Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem ohne bauliche Eingriffe an der Gebäudehülle oder der Wärmeverteilung möglich wäre.

Die Simulation zeigte ein überraschend positives Ergebnis: Durch die Installation von drei SCT‑Energiekuben auf dem Flachdach des niedrigeren Gebäudeteils kann genügend Umweltenergie gewonnen werden, um das gesamte Bürohaus zu versorgen. In Kombination mit Ecoforest‑Sole/Wasser‑Wärmepumpen, angeordnet in paralleler und später serieller Betriebsweise (zunächst drei Maschinen, danach zwei weitere für den zweiten Hub), lässt sich die benötigte Heizleistung vollständig abdecken – trotz Radiatorensystem und fehlender Fassadendämmung.

Eine Gesamtsanierung des Gebäudes war somit nicht erforderlich. Der Eigentümer entschied sich lediglich dafür, die Fenstergläser zu erneuern, um den Energiebedarf weiter zu optimieren. Das entscheidende Ergebnis: Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist ohne strukturelle Eingriffe möglich. Zero Edition lieferte die Simulation, das Anlagenkonzept und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Modernisierung und einen zukunftsfähigen Verkauf.


28.05.2024


Dynamische Gebäudesimulationen als Schlüssel zur EPBD – Zero Edition zeigt, wie es geht


Mit der revidierten europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (EU/2024/1275) gewinnt die Arbeit von ZeroEdition eine neue Bedeutung. Die Richtlinie, seit 28. Mai 2024 in Kraft und bis 29. Mai 2026 in nationales Recht zu überführen, setzt europaweit deutlich strengere Standards für Planung, Neubau und Sanierung von Gebäuden. Dazu zählen insbesondere die Einführung von Zero‑Emission‑Buildings (ZEB) ab 2030 (für öffentliche Gebäude bereits ab 2028) sowie verpflichtende Nachweise zum Whole‑Life‑Carbon (WLC) ab 2028 für Gebäude über 1000 m² und ab 2030 für alle Neubauten.

Auch Mindestenergieeffizienzstandards (MEPS) und Renovierungspfade werden klar definiert, ebenso wie der Fokus auf Dekarbonisierung, Digitalisierung und netzdienliche Betriebsführung.

Diese Anforderungen sind mit klassischen, statischen Berechnungen nicht mehr erfüllbar. Die EPBD verlangt die Abbildung des realen Gebäudeverhaltens: tatsächliche Nutzungsprofile, interne Lasten, Regelungsstrategien, klimatische Schwankungen und Systemreaktionen. Genau hier setzt die Tätigkeit von ZeroEdition an. Die dynamischen Gebäudesimulationen mit IDA‑ICE, kombiniert mit Variantenstudien, Systemoptimierung und begleitendem Monitoring, liefern genau jene physikalisch belastbaren Aussagen, die für ZEB‑Nachweise, WLC‑Berechnungen und MEPS‑Einstufungen erforderlich sind.

Durch präzise modellierte Lastgänge und energetische Szenarien wird die Idee der EPBD erst praktisch umsetzbar: Gebäude können so geplant werden, dass sie tatsächlich fossilfrei, energieeffizient und zukunftssicher funktionieren. Zero Edition zeigt bereits heute, wie diese Anforderungen zuverlässig erfüllt werden – und macht damit die Vision der EPBD real.


07.05.2024


Zero Edition – Erfolgreiche Gebäudesimulation für Wettbewerbsprojekt


In Buchs (Schweiz) wurde Zero Edition vom Architekturbüro Ritter & Schumacher beauftragt, eine umfassende dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE durchzuführen. Neben der Ermittlung des thermischen Heizwärmebedarfs und der Überprüfung der definierten Komfortbedingungen standen zwei zentrale Fragestellungen im Fokus – beide mit hoher Relevanz für die technische und architektonische Machbarkeit des Projektes.

1) Einsatz der SCT‑Energiefläche als Quelle und Abgabesystem auf drei zusammenhängenden Bürogebäuden
Da alle drei mehrgeschossigen Baukörper über große Dachflächen verfügen, sollte simuliert werden, ob die
SCT‑Energiefläche sowohl als Wärmequelle im Winter als auch als Kühlfläche im Sommer funktionieren kann – und dies bei dreifacher Belegung der Dachbereichsflächen. Das Simulationsergebnis fiel eindeutig positiv aus: Die Energieflächen sind ausreichend dimensionierbar, um die Gebäude zuverlässig zu versorgen. Damit besteht für den Bauherrn ein klarer Vorteil: Die Nutzung von vollständiger Umweltenergie, ohne erdverlegte Systeme und ohne zusätzliche Komplexität, ist realisierbar.

2) Sicherstellung eines ausreichenden Tageslichtquotienten in großflächigen Bürogrundrissen
Da die endgültige Nutzungsstruktur der Büroräume noch nicht feststeht, musste geprüft werden, ob der
Tageslichtquotient in allen Bereichen ausreichend ist. Auch hier bestätigt die Simulation ein positives Ergebnis: Trotz großer Raumtiefen ist die Tageslichtversorgung gegeben und erfüllt die relevanten Anforderungen.

Ritter & Schumacher haben mit ihrem Entwurf den Architekturwettbewerb gewonnen – und Zero Edition ist stolz darauf, mit ihrer Expertise einen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg ihres Partners geleistet zu haben.


08.04.2024


Zero Edition – Lösung einer komplexen Heizungsaufgabe für eine erweiterte Lagerhalle in Chur


In Chur (Graubünden / Schweiz) sollte eine bestehende Lagerhalle eines Metallbetriebs erweitert werden. Die Bestands­halle wurde bislang über gasbetriebene Luftheizer temperiert, deren Lebensdauer überschritten war – Ersatzteile standen nicht mehr zur Verfügung. Parallel dazu existierte eine Grundwasserwärmepumpe, die das Bürogebäude zuverlässig beheizte und noch ausreichende Leistungsreserven für die zusätzliche Versorgung der bestehenden und neuen Halle bot.

Eine besondere Herausforderung stellte jedoch die Nutzung der neuen Halle dar: LKWs fahren zur Anlieferung und Abholung direkt durch die Halle, betreten sie durch ein großes Tor und verlassen sie auf der gegenüberliegenden Seite wieder. Dadurch entsteht eine unkontrollierte Lüftungssituation, die konventionelle Heizungssysteme stark beeinträchtigt und zu erheblichen Wärmeverlusten führen würde.

Zero Edition wurde daher beauftragt, eine robuste, effiziente und simulationsbasierte Heizlösung zu entwickeln. Mithilfe der dynamischen Gebäudesimulation in IDA ICE konnte präzise ermittelt werden, welche Heizstrategie unter diesen Betriebsbedingungen verlässlich funktioniert. Das Ergebnis:

  • In der neuen Halle wird das SCT‑Energiefeld direkt in die Betonbodenplatte eingelegt. Über gleichmäßige Strahlungswärme wird die Halle stabil temperiert – selbst bei geöffneten Toren.
  • In der Bestandshalle wird die Energiefläche an den Innenseiten der Innenwände installiert, mit einer Metallabdeckung geschützt und dient ebenfalls der gleichmäßigen Temperierung.

Dank dieser sorgfältig simulierten Lösung konnte die bestehende Grundwasseranlage weiter genutzt werden, ohne zusätzliche Großinvestitionen in neue Heizsysteme. ZeroEdition hat damit eine technisch anspruchsvolle Aufgabe gelöst und eine nachhaltige, effiziente und betriebssichere Lösung für den gesamten Hallenkomplex geschaffen.


29.03.2024


Zero Edition – Erfolgreiche Umstellung einer Gasheizung auf erneuerbare Energie in Chur


In Chur befindet sich ein Wohngebäude mit solider Bausubstanz und gutem thermischem Verhalten, das auch in den kommenden Jahrzehnten weiterhin als Mietobjekt genutzt werden soll. Die zentrale Herausforderung lag jedoch in der bestehenden Gasheizung, deren Weiterbetrieb aufgrund der sich zukünftig gültigen gesetzlicher Vorgaben und der allgemeinen Energiewende nicht mehr zukunftsfähig war. Eine Analyse mit dem Vergleichstool der HSLU (Hochschule Luzern) zeigte, dass die wirtschaftlichste und langfristig nachhaltigste Lösung im Einsatz des SCT‑Energiekubus in Kombination mit einer Sole‑Wasser‑Wärmepumpe von Ecoforest statt der bestehenden Gasheizung liegt. Die technische Bewertung wurde durch den Fachplaner RBT vorgenommen.

Zero Edition erhielt den Auftrag, das Gebäude mittels IDA ICE detailliert zu simulieren, um den exakten thermischen Energiebedarf zu bestimmen. Darüber hinaus war Zero Edition verantwortlich für die Auslegung des Energiekubus, die Dimensionierung der Wärmepumpe sowie die Erstellung des vollständigen Steuerungsbeschriebs – eine zentrale Grundlage für eine funktionierende, effiziente und regelungstechnisch saubere Umsetzung.

Während der Simulation zeigte sich ein weiterer entscheidender Aspekt: Unter den Klimadaten 2050 entsteht ein spürbarer Kühlbedarf, der im heutigen Betrieb noch keine Rolle spielt, in Zukunft jedoch für den Komfort und die Vermietbarkeit relevant wird. ZeroEdition passte daher die Systemauslegung so an, dass die reversible Ecoforest‑Wärmepumpe gemeinsam mit dem Energiekubus auch die sommerliche Kühlung sicherstellen kann.

Die Ergebnisse führten dazu, dass der Heizungstausch - wie nach HSLU analysiert - zur Umsetzung kommt.


27.02.2024


Zero Edition – Energetische Gesamtbetrachtung für die Dorfkernverdichtung in Ftan


In Ftan (Graubünden in der Schweiz) soll eine umfangreiche Dorfkernverdichtung umgesetzt werden. Das Projekt umfasst die Sanierung eines Bestandsbaus, die Umnutzung eines weiteren Gebäudes sowie die Realisierung von vier Neubauten, die gemeinsam einen zentralen Bongert umschließen. Aufgrund der Komplexität und des Ineinandergreifens verschiedener Gebäudetypen wurde ZeroEdition beauftragt, eine umfassende energetische Analyse mittels IDA ICE durchzuführen.

Im ersten Schritt wurde für die Casa Mugliner ein detaillierter digitaler Zwilling erstellt. Auf Basis eines angenommenen U‑Werts von 0.19 W/m²K für die Außenwand und 0.14 W/m²K für das Dach wurde der Jahresenergiebedarf für Heizen und Kühlen ermittelt. Diese Werte dienen als erste Annahmen und werden im weiteren Planungsverlauf verfeinert. Anschließend wurden die Ergebnisse mittels Energiebezugsfläche auf die gesamte Überbauung hochgerechnet.

Die Analyse erfolgte in drei Modulen:

  1. Energiegewinnung, -erzeugung und -verteilung: Bewertung der Möglichkeiten zur Gebäudeheizung und -kühlung.
  2. Warmwasseraufbereitung: Untersuchung effizienter dezentraler Systeme.
  3. Simulation der PV‑Anlage: Ermittlung des solaren Ertrags über das Jahr.

Abschließend wurde im Abschnitt „Kraftwerk“ geprüft, ob eine lokale Energieversorgung für den gesamten Dorfkern möglich wäre. Das Ergebnis ist richtungsweisend: Die SCT‑Energieflächen in der hinterlüfteten Dachzone kombiniert mit Soleregisterflächen unter den Gebäuden eignen sich hervorragend für Heizen und Kühlen. Für das Warmwasser empfiehlt Zero Edition dezentrale Wärmepumpenboiler mit einer Vortemperierung durch die Heizung. Werden die Energieflächen voll ausgenutzt, entsteht sogar ein Energieüberschuss, der im Nahverbund umliegende Häuser mitversorgen könnte.

Damit liefert Zero Edition eine belastbare Grundlage für eine zukunftsfähige, autarke und nachhaltige Dorfkernentwicklung in Ftan.


19.02.2024


Zero Edition und SCT: Präzise Simulation trifft innovative Systemtechnik


Als Zero Edition verfolgen wir das Ziel, Gebäude energetisch so präzise wie möglich zu analysieren und ihre Wärme- und Kälteversorgung optimal auszulegen. Unsere Grundlage bildet die dynamische Gebäudesimulation mit IDA ICE, einem wissenschaftlich fundierten Werkzeug, das den thermischen Energiebedarf von Gebäuden ganzjährig und hochgenau abbildet. Auf Basis dieser Simulationen ermitteln wir exakt, welche Heiz- und Kühllasten ein Gebäude hat und welche Systemleistung zur Gewährleistung von Komfort und Effizienz erforderlich ist.

Für die Umsetzung dieser Erkenntnisse setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit SCT, einem Anbieter modularer und innovativer Systemkomponenten für Heiz- und Technikräume. Dazu gehören unter anderem der Energiekubus, ein geräuschloser Luft-Sole-Wärmetauscher, der ganzjährig Energie aus der Umgebungsluft bereitstellt, sowie leistungsfähige Wärmepumpenmodule und das Smart‑Gate, eine zentrale Steuereinheit für die effiziente Gebäudeautomation.

Durch die Kombination unserer simulationsbasierten Planung mit den flexiblen Systemlösungen von SCT entsteht ein optimal abgestimmtes Gesamtkonzept: Wir bestimmen auf Basis belastbarer Daten, welche Wärmepumpe, welche Absorber – wie der Energiekubus – oder welche Emitter notwendig sind, um den Energiebedarf eines Gebäudes verlässlich abzudecken. SCT liefert dazu die passenden, modular einsetzbaren Komponenten, die sowohl in Neubauten als auch in Sanierungsprojekten effizient integriert werden können.

So entsteht eine partnerschaftliche Lösung, bei der wissenschaftliche Präzision auf innovative Technik trifft – für nachhaltige, zukunftssichere und perfekt abgestimmte Energiesysteme in jedem Gebäude.


05.02.2024


Energiekonzept für den neuen Stadtteil in Ansfelden


Für die Entwicklung eines neuen Stadtteils in Ansfelden in Oberösterreich war Zero Edition gefordert, ein innovatives und zugleich praxistaugliches Energiekonzept zu entwickeln. Durch die geplante Umwidmung von Grünland in Bauland entsteht ein vollständig neuer urbaner Raum – verbunden mit dem Anspruch der Gemeinde, ein zentrales, erneuerbares Energieversorgungssystem zu integrieren. Der Anschluss an den regionalen Fernwärmeversorger erwies sich jedoch als wirtschaftlich nicht umsetzbar: Die Distanz zum bestehenden Netz hätte den Bau eines kostspieligen und ineffizienten Leitungssystems erfordert.

Zero Edition entwickelte daher ein alternatives Wärmekonzept auf Basis der SCT‑Energieflächen, das unabhängig von der regionalen Fernwärme funktioniert und dennoch ein gemeinschaftliches, zentrales Versorgungssystem ermöglicht. Die SCT‑Energieflächen werden auf den Dächern der Wohngebäude installiert und nutzen sowohl die Wärme aus den Gebäuden selbst als auch thermische Energie aus der Außenluft. Dieser erneuerbare Energieinput wird über einen eigens eingerichteten Nahwärmeverbund gesammelt und in einer zentralen Energieeinheit zusammengeführt.

Von dort aus wird die Wärme effizient an sämtliche Gebäude des neuen Stadtteils – inklusive Doppel- und Reihenhäuser – verteilt. Das System kombiniert die Vorteile dezentraler Energiegewinnung mit den Synergien eines zentralisierten Netzes auf Basis von Sole-Wasser-Wärmepumpen. Dadurch entsteht eine zukunftsfähige, skalierbare und vollständig erneuerbare Wärmeversorgung.

Mit diesem Ansatz konnte Zero Edition sicherstellen, dass die Stadtentwicklung trotz fehlender Fernwärmeanbindung realisiert werden kann. Dieser Lösungsansatz zeigt beispielhaft, wie innovative Energietechnik nachhaltiges Wachstum und Veränderungen in urbanen Entwicklungsräumen ermöglicht.


09.01.2024


Innovativer Heizungstausch in Chur – Zero Edition simuliert erstmals SCT‑Energiefläche für Umstieg von Gas auf Umweltenergie


Anfang 2024 führte Zero Edition in Chur ein richtungsweisendes Simulationsprojekt durch: den vollständigen Heizungstausch eines Bestandsgebäudes von fossiler Gasversorgung auf erneuerbare Umweltenergie – erstmals unter Einbindung der SCT‑Energiefläche in einer detaillierten dynamischen Gebäudesimulation mit IDA ICE.

Die zentrale Frage der Studie lautete, ob die bestehende Kiesschicht des Flachdachs temporär entfernt, die SCT‑Energiefläche integriert, anschließend wieder überdeckt, darauf eine Photovoltaik-Anlage positioniert werden kann – und ob dieses System genügend thermische Energie bereitstellen kann, um das Gebäude ganzjährig zu beheizen und Warmwasser zu erzeugen. Die SCT‑Energiefläche nutzt dabei ein völlig neues Quellenkonzept: Sie ersetzt klassische Erdsonden oder Bodenabsorber vollständig und gewinnt Energie nicht überwiegend aus dem Erdreich, sondern aus Wärmeverlusten des Gebäudes kombiniert mit thermischen Gewinnen aus der Außenluft.

Die Simulation zeigte klar: Ja, es funktioniert.
Durch die gezielte Anordnung in der Sand‑Kiesschicht kann die Energiefläche ein stabiles thermisches Niveau halten, ohne dass Tiefenbohrungen notwendig sind – ein wesentlicher Vorteil, da geologische, platztechnische oder finanzielle Rahmenbedingungen Tiefensonden oft verhindern. Gleichzeitig entstehen
keine Schallemissionen, wie sie bei klassischen Luft‑Wasser‑Wärmepumpen im Außenbereich auftreten können.

Die im Projekt eingesetzte Ecoforest‑Wärmepumpe arbeitet dabei mit exzellenten COP‑Werten. Sie kühlt im Heizfall die umgebende Sand‑Kiesschicht unter die Außenlufttemperatur ab, wodurch die Wärmeverluste des Gebäudes in das System zurückgeführt und aktiv genutzt werden. Das Ergebnis ist ein hoch effizientes, robustes und vollständig erneuerbares Heizsystem.

Diese Simulation zeigt eindrucksvoll, dass der Gebäudebestand in der Schweiz und der gesamten EU eine zusätzliche, praktikable und wirtschaftliche Option für den Umstieg auf Umweltenergie erhält – ganz ohne Erdbohrungen und ohne Lärmemissionen, aber mit maximaler Effizienz.


16.11.2023


Zero Edition erhält ersten internationalen Auftrag – Gebäudesimulation in St. Pölten, Österreich


Im Oktober 2023 erreichte Zero Edition einen wichtigen Meilenstein: Als Schweizer Unternehmen erfolgte erstmals ein internationaler Simulationsauftrag für ein mehrgeschossiges Wohnbauprojekt in St. Pölten, Österreich.

Für das Projekt in St. Pölten setzte Zero Edition das innovative energetische Konzept rund um die  SCT- Energiefläche, das vollständig in der Sand-Kiesschicht des Dachs integriert ist. Dieses Konzept ersetzt den klassischen, erdverlegten Flächenkollektor durch eine Dachlösung, die den Bauablauf beschleunigt und die Investitionskosten reduziert. Anders als bei herkömmlichen Erdwärmesystemen nutzt das Energiefläche nicht primär die Wärme aus dem Erdreich, sondern die Wärmeverluste des Gebäudes in Kombination mit thermischen Gewinnen aus der Außenluft.

Um diese Rückgewinnung zu maximieren, wird das Dach gezielt weniger stark isoliert als die Außenwände. Dadurch erhöht sich die Wärmeabgabe über die Dachfläche, was dem Energiefeld zusätzliche thermische Energie zuführt. Die im Projekt simulierte Ecoforest‑Wärmepumpe hält im Heizfall die Temperatur der das Energiefeld umgebenden Sand‑Kiesschicht unter der Außenlufttemperatur. Auf diese Weise wird der thermische Fluss nach außen durch die Dachhülle gestoppt und große Teile der Wärmeverluste des Gebäudes zurückgeführt – der Stromnetzbedarf sinkt deutlich, die Gesamtenergieeffizienz steigt spürbar.

Für Bauträger bietet dieses Konzept einen klaren Wettbewerbsvorteil: Die energetische Performance verbessert sich, die Betriebskosten sinken und die Nachhaltigkeit des Gebäudes wird sichtbar gesteigert – ein entscheidendes Argument im Verkauf moderner Wohnimmobilien.


02.10.2023


Zero Edition – Präzisere Klimadaten für belastbare Simulationen der Gegenwart und Zukunft


Zero Edition geht bewusst über die standardmäßigen Möglichkeiten der dynamischen Gebäudesimulation mit IDA ICE hinaus. Während typische Simulationsprojekte auf den im Programm enthaltenen Standard-Klimadatensätzen basieren, verwendet Zero Edition erweiterte und verfeinerte Klimadaten aus Meteonorm Version 8. Meteonorm zählt international zu den präzisesten Datenbanken für standortbezogene Klimainformationen und liefert detaillierte stündliche Datensätze aus globalen Messnetzen und Satellitenmodellen.

Damit erhält der Kunde nicht nur eine exakte Auswertung unter heutigen Bedingungen, sondern eine realitätsnahe Abbildung des tatsächlichen Mikroklimas seines Projekts. Dies ist essenziell, weil die thermische Gebäudereaktion hochsensibel auf solare Einstrahlung, Temperaturverläufe, Luftfeuchtigkeit und Windverhältnisse reagiert.

Als Institut für Übergangsrisiken betrachtet Zero Edition Gebäude dabei nicht nur in ihrem heutigen Umfeld, sondern auch unter zukünftigen klimatischen Veränderungen. Daher modelliert Zero Edition zusätzlich die Gebäudefunktion im Jahr 2050 – basierend auf dem Klimaszenario RCP 8.5, das eines der Extremsten, aber in Zertifizierungsverfahren zunehmend relevanten Projektionen darstellt.

Für Bauherren, Investoren und Planer bedeutet dies eine einzigartige Sicherheit: Zero Edition zeigt, ob ein Gebäude nicht nur heute, sondern auch unter verschärften Klimabedingungen energieeffizient, komfortabel und technisch zuverlässig funktioniert. Sowohl der thermische Energiebedarf als auch Komfortparameter wie Temperatur, CO₂‑Konzentrationen und Überhitzungsrisiken werden für beide Zeithorizonte berechnet.

So entsteht eine umfassende, wissenschaftlich fundierte Grundlage für resilienten, zukunftsfähigen und zertifizierbaren Hochbau – weit über die Möglichkeiten klassischer Standardberechnungen hinaus.


06.09.2023


Tauwasserausfall erkennen und vermeiden – Zero Edition schafft Planungssicherheit durch dynamische Gebäudesimulation


Ein zentraler Bestandteil einer professionellen Gebäudeanalyse ist die Beurteilung, ob an Innenoberflächen Tauwasserausfall auftreten kann. Dieser Effekt entsteht, wenn die Oberflächentemperatur einer Wand, Decke oder eines Fensters unter den Taupunkt der Raumluft sinkt. Genau an diesen Stellen kann sich Feuchtigkeit niederschlagen – und das birgt erhebliche Risiken: Dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit führt häufig zu Schimmelbildung, die sowohl gesundheitsschädlich für Bewohner als auch schadensanfällig für die Bausubstanz ist.

Mit Hilfe der dynamischen Gebäudesimulation in IDA ICE kann Zero Edition diesen Prozess präzise bewerten. Die Simulation bildet Temperaturverläufe, Materialschichten, Lüftungsverhalten und klimatische Einflüsse realitätsnah ab. Dadurch lassen sich kritische Oberflächen identifizieren, an denen Tauwasser auftreten könnte – nicht nur punktuell, sondern über das gesamte Jahr hinweg und unter Berücksichtigung tatsächlicher Betriebsbedingungen.

Werden dabei Risikozonen festgestellt, können im Rahmen der Simulation verschiedene bauliche oder technische Maßnahmen überprüft werden: etwa eine Erhöhung der Oberflächentemperatur durch bessere Isolation, Anpassungen der Heizflächen (z. B. Wechsel von Fußboden- zu Deckenheizung), Veränderungen der Luftführung oder Optimierungen des Lüftungskonzepts. Diese Varianten lassen sich direkt miteinander vergleichen, sodass Planer die wirkungsvollste Lösung auswählen können.

Für Bauträger und Architekten ist diese Analyse von erheblicher Bedeutung. Durch frühzeitige Identifikation und Behebung potenzieller Tauwasserprobleme lassen sich Reklamationen, Folgeschäden und zusätzliche Sanierungskosten nach der Fertigstellung zuverlässig vermeiden. Zero Edition liefert damit eine wichtige sicherheitsrelevante Entscheidungsgrundlage – und trägt wesentlich zu dauerhaft gesunden, schadensfreien Innenräumen bei.


11.08.2023


Zero Edition und IDA ICE: Präzise Simulationen zur Ermittlung notwendiger Maßnahmen für gesunde Luftfeuchtigkeit


Zero Edition setzt bei der energetischen Bewertung von Gebäuden konsequent auf dynamische Gebäudesimulationen mit IDA ICE, um nicht nur den thermischen Energiebedarf, sondern auch Komfortparameter wie Temperatur, CO₂‑Konzentration und Luftfeuchtigkeit präzise zu bestimmen. Die Luftfeuchtigkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden der Bewohner – insbesondere im Winter.

Allgemein gelten für Wohnräume 40–60 % relative Luftfeuchtigkeit als optimal. Die Literatur ist sich weitgehend einig, dass Werte unter 30 % zu trockener Raumluft führen. Aus Sicht von Zero Edition soll die relative Luftfeuchtigkeit daher im Wohnraum mindestens 30 % betragen – ein Bereich, der gesundheitlich sinnvoll ist.

Der Einfluss der Lüftung auf die Luftfeuchte ist dabei erheblich:
Viele Normen und Fördermodelle verlangen, dass die
CO₂‑Konzentration unter 1400 ppm bleibt. Wird dieser Grenzwert überschritten, aktiviert eine Lüftungsanlage automatisch die Frischluftzufuhr. Im Winter führt das jedoch zur bekannten Herausforderung: Kalte Außenluft besitzt physikalisch bedingt eine geringe absolute Feuchte. Beim Erwärmen im Innenraum sinkt die relative Luftfeuchtigkeit oft unter 30 % – ein Wert, der Reizungen der Schleimhäute und Komforteinbußen verursachen kann.

Hier setzt Zero Edition an. Mit IDA ICE kann exakt berechnet werden, wie stark die Luftfeuchte absinkt. Zero Edition kann somit angeben, wie viele Liter Wasser pro Tag verdampft werden müssen, um den unteren Grenzwert wieder zu erreichen.

Diese Verdunstungsquellen können z.B. aus Pflanzen, Kochen, Wäschetrocknung oder gezielten Luftbefeuchtungsmaßnahmen stammen. ZeroEdition liefert Bauträgern harte Zahlen, die als Auslegungsgrundlage dienen und zusätzlich helfen, unnötige oder überdimensionierte Maßnahmen zu vermeiden.

Das Ergebnis: Der Bauträger kann im Verkauf transparent kommunizieren, dass durch die Simulationen gesunder Wohnraum garantiert wird – ein klarer Qualitätsvorteil gegenüber nicht simulierten Gebäuden.


07.07.2023


Zero Edition – Präzise Tageslicht- und Solarsimulation mit IDA ICE für optimale Planungssicherheit


Ein wesentlicher Vorteil der dynamischen Gebäudesimulation mit IDA ICE ist, dass nicht nur der thermische Energiebedarf, sondern auch die Lage des Gebäudes und die daraus resultierenden solaren Einträge realitätsnah berücksichtigt werden. Diese Faktoren haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Raumtemperaturen, den Heiz‑ und Kühlbedarf sowie auf den visuellen Komfort der Nutzer.

Zero Edition hat sich über die klassische Energiesimulation hinaus darauf spezialisiert, Tageslichtauswertungen mit IDA ICE durchzuführen. Dabei werden für jede relevante Raumzone Parameter wie Oberflächenrauhigkeit, Reflexionsgrade und Materialeigenschaften hinterlegt. IDA ICE errechnet daraus die Lichtreflexionen im Raum und ermittelt die exakte Lichtmenge zu jedem Zeitpunkt des Tages und des Jahres. Damit entsteht eine hochpräzise Analyse, die weit über die üblichen baubehördlichen Anforderungen hinausgeht.

Während Bauordnungen oft lediglich Mindestforderungen wie eine Fensteröffnungsfläche von mindestens 12 % bei Aufenthaltsräumen definieren, verlangen hochwertige Gebäudestandards – etwa klimaaktiv oder DGNB – eine Bewertung des Tageslichtquotienten. Genau diese Berechnung kann IDA ICE durchführen und liefert so die notwendige Grundlage für eine erfolgreiche Zertifizierung.

Für Bauträger und Architekten entsteht dadurch ein entscheidender Mehrwert: Die Simulation ermöglicht eine zielgerichtete Fensterplanung, verhindert Überdimensionierung und vermeidet dadurch unnötige Kosten. Gleichzeitig wird ein starkes Verkaufsargument geschaffen, da die Tageslichtqualität eines Gebäudes bereits vor dessen Errichtung nachweisbar ist – ein Vorteil, den viele Mitbewerber nicht bieten können.


01.06.2023


Zero Edition – Nachweisbare Luftqualität durch dynamische Simulation mit IDA ICE


Neben der präzisen Berechnung der thermischen Energiebedarfe kann Zero Edition mit der dynamischen Gebäudesimulation in IDA ICE auch detailliert beurteilen, ob die Luftqualität eines geplanten Gebäudes den gewünschten Komfortanforderungen entspricht. Dies ist für Bauträger zunehmend entscheidend, da hochwertige Gebäudezertifizierungen – etwa klimaaktiv Gold in Österreich oder DGNB – klare Grenzwerte vorgeben. Eine zentrale Kennzahl ist dabei der zulässige CO₂‑Wert, der in vielen Standards bei maximal 1.400 ppm liegt.

Mit Hilfe von IDA ICE kann Zero Edition exakt simulieren, wie sich CO₂‑Konzentrationen im Tagesverlauf entwickeln: abhängig von der Nutzung, der Belegung, der Luftwechselrate und den tatsächlichen räumlichen Bedingungen. Die Simulation liefert damit einen belastbaren Nachweis, dass die geforderten CO₂‑Grenzwerte eingehalten werden – und zwar bereits vor der Errichtung des Gebäudes. Das verschafft dem Bauträger die Möglichkeit, eine hochwertige Zertifizierung frühzeitig zu kommunizieren und in die Vermarktung einzubinden.

Noch bedeutender ist jedoch der planerische Nutzen: Die Simulation zeigt, welche Lüftungsleistung tatsächlich erforderlich ist, um die Luftqualität dauerhaft sicherzustellen. Dadurch erhält der Lüftungsplaner eine präzise Auslegungsgrundlage – und vermeidet Überdimensionierung, unnötige Gerätegrößen oder überhöhte Betriebskosten. Das Ergebnis ist ein optimal abgestimmtes Lüftungskonzept, das garantiert, aber nicht über das Ziel hinausschießt.

Für Bauträger bietet Zero Edition damit einen entscheidenden Vorteil: Sie können nachweisen, dass sowohl thermischer Komfort als auch Luftqualität im Gebäude erfüllt werden – ein starkes Verkaufsargument und ein wichtiger Schritt zu gesunden, effizienten und zertifizierbaren Gebäuden.


11.05.2023


Zero Edition – Präzision in der energetischen Gebäudeanalyse


Die Hauptaufgabe von Zero Edition besteht darin, die thermische Energie eines Gebäudes – also die notwendige Heiz‑ und Kühlleistung – mittels dynamischer Gebäudesimulation präzise zu bestimmen. Dabei kommt das international etablierte Simulationswerkzeug IDA ICE zum Einsatz, das im Gegensatz zu statischen Berechnungsverfahren das reale Verhalten eines Gebäudes über das gesamte Jahr hinweg abbildet. Durch die stündliche Simulation von Klima, Nutzung, internen Lasten und Gebäudetechnik entsteht ein realitätsnahes Modell, das deutlich zuverlässigere Ergebnisse liefert.

Zero Edition erstellt hierfür ein detailliertes 3D‑Gebäudemodell basierend auf den Plänen und Angaben des Bauträgers. Gleichzeitig fließen die vorgesehenen Nutzungen – etwa Wohn-, Büro- oder Gewerbenutzung – als dynamische Parameter in die Simulation ein. Das Ergebnis ist eine präzise Ermittlung des Heiz- und Kühlbedarfs, die dem Heizungsplaner als belastbare Auslegungsgrundlage dient. Auf dieser Basis kann die Haustechnik exakt dimensioniert werden, was Überdimensionierung vermeidet und die Effizienz steigert.

Doch die Leistungsfähigkeit von Zero Edition geht weit über Energiebedarfsberechnungen hinaus. Bauträger können zusätzlich Komfortanforderungen definieren, wie etwa einen gewünschten Temperaturbereich zwischen 21 und 26 °C über das Jahr. Die Simulation zeigt daraufhin, ob diese Werte in allen Räumen eingehalten werden – und falls nicht, wo planerisch nachjustiert werden muss. Damit erhalten Planer ein wirksames Werkzeug zur Optimierung der Gebäudetechnik und Raumqualität.

Werden die Komfortbedingungen erreicht, entsteht ein wertvolles Verkaufsargument: Das Gebäude bietet nachweislich gesunden und behaglichen Wohnraum – bestätigt durch wissenschaftlich fundierte Simulationen von Zero Edition.


17.09.2022


Warum Zero Edition OÜ auf IDA ICE setzt


Zero Edition hat sich bewusst für IDA ICE (Indoor Climate and Energy) als Werkzeug für dynamische Gebäudesimulationen entschieden. Das Programm ermöglicht eine sehr präzise Abbildung von Gebäuden, technischen Systemen und Regelstrategien. Die zugrunde liegenden physikalischen Modelle basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeigen in Studien eine hohe Übereinstimmung zwischen Simulation und Messwerten.

Ein zentraler Grund für diesen Entscheid liegt im Kern der Arbeit von Zero Edition: Wir berechnen die thermische Energie, die ein Gebäude benötigt, um die gewünschte Nutzungstemperatur zuverlässig sicherzustellen. Dafür ist es entscheidend, das reale Verhalten eines Gebäudes unter wechselnden Bedingungen möglichst detailliert und zeitabhängig erfassen zu können. IDA ICE ist in diesem Bereich Marktführer, da es eine echte dynamische Simulation ermöglicht und zahlreiche Einflussfaktoren – etwa Wetterdaten, interne Lasten, Nutzerverhalten oder Anlagentechnik – simultan berücksichtigt. Damit liefert es genau die Präzision, die für belastbare energetische Aussagen notwendig ist.

Diese Qualität spiegelt sich auch in der breiten akademischen Nutzung wider: Zahlreiche renommierte europäische Universitäten wie die ETH Zürich, TU Wien und viele weitere setzen IDA ICE in Forschung und Lehre ein. Darüber hinaus ist das Programm in vielen europäischen Ländern als anerkanntes Nachweis- oder Planungsinstrument etabliert, da es an nationale Normen, Klimadaten und regulatorische Anforderungen angepasst werden kann.

Für Zero Edition ist IDA ICE damit die passende Grundlage, um realitätsnahe Simulationen mit hoher Aussagekraft zu erstellen. Die Spezialisierung auf dieses Werkzeug ermöglicht es, Planungsprozesse fundiert zu unterstützen und präzise Entscheidungsgrundlagen für energieeffiziente Gebäude zu liefern – und unseren Kunden die Sicherheit zu geben, dass energetische Entscheidungen auf nachvollziehbaren, wissenschaftlich fundierten Berechnungen basieren.